Letzte Meldungen

Blüten des Winterschneeballs (Viburnum bodnantense) am 20. Februar 2019

Letzte Meldungen, Anmerkungen und Hinweise

Die nächste totale Sonnenfinsternis, bei der der Kernschatten über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinwegzieht, soll nach heutigen Berechnungen erst am Mittwoch, dem 3. September 2081 stattfinden. In der Zwischenzeit befassen wir uns mit der Gegenwart, mit der nahen Zukunft und blicken zurück, auf das, was einmal war.

8 Anmerkungen zu „Letzte Meldungen

  1. Erstes im 3D-Druck hergestelltes europäisches Raketentriebwerk erfolgreich getestet

    Raketenmotor BERTA im DLR-Prüfstand gezündet

    Am 18. Februar 2018 erreichte die Europäische Weltraumorganisation ESA einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu neuen wirtschaftlicheren Raketen: Am Prüfstand P8 in Lampoldshausen absolvierte das BERTA-Triebwerk erfolgreich seine ersten Testlauf. BERTA (Biergoler Raumtransportantrieb) weist eine Besonderheit auf: Das Triebwerk wurde Ende 2018 vollständig im 3D-Druckverfahren gefertigt.Der P8 ist ein Forschungs- und Entwicklungsprüfstand beim DLR in Lampoldshausen, der gemeinschaftlich vom DLR, der französischen Raumfahrtagentur CNES und dem industriellen Partner ArianeGroup genutzt wird. Die Verantwortung für den Betrieb und die Durchführung der Tests liegt bei dem Prüfstandteam des DLR.

    Zur Pressemitteilung

  2. Merkur in jahresbester Abendsichtbarkeit

    Der sonnennächste Planet Merkur zeigt sich ab dem 14. Februar bis 5. März 2019 in jahresbester Abendsichtbarkeit. Vom 20. bis 27. Februar 2019 soll er mit bloßem Auge besonders gut zu sehen sein. Während der bürgerlichen Abenddämmerung findet man ihn rund 10° über dem Westhorizont.

  3. Volksbegehren „Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern“

    (Kurzbezeichnung „Rettet die Bienen!“)

    1.745.383 Wahlberechtigte haben sich in Bayern beim Volksbegehren Artenvielfalt eingetragen. Das vorläufige Ergebnis entspricht einer Beteiligung von 18,4 Prozent. Mit einer solch hohen Beteiligung hat niemand gerechnet. Es ist das bislang erfolgreichste Volksbegehren im Freistaat.

    Mehr dazu in der Schnellmeldung des Landeswahlleiters.

  4. Auch wir brauchen einmal Abstand

    Am 6. Februar 2019 konnten wir die 44 Stunden alte schmale Sichel des zunehmenden Mondes erstmals nach Neumond am West Südwesthimmel beobachten. Am 5. Februar 2019 durchlief der Mond den erdfernsten Punkt seiner monatlichen Bahn um die Erde. Der Abstand vom Erdmittelpunkt betrug 406.559 Kilometer. Das war gleichzeitig der größte Erdabstand des Jahres. Auch wir brauchen einmal Abstand. Am 30. Juni 2019 beende ich meine fast 18-jährige Tätigkeit als Webmaster der Gemeinde Eisingen in Unterfranken. Aus den sozialen Medien werde ich mich ebenfalls zurückziehen. Eisingen bei Facebook habe ich bereits Ende Januar aus dem Netz genommen. Arts Fotos bei Facebook und Twitter aktualisiere ich seit heute nicht mehr und Google Plus wird ohnehin am 2. April 2019 Geschichte sein, da es vom Betreiber Google endgültig geschlossen wird.

  5. Gletscherschwund Antarktis

    Der Thwaites Gletscher gehört zu den fragilsten Gletschern der Westantarktis und schmilzt mit zunehmender Geschwindigkeit unaufhaltsam in die Amundsen See. Bislang ist er für rund vier Prozent des globalen Meeresspiegelanstiegs verantwortlich und kann mit seinen verbleibenden Eismassen die Ozeane künftig um mehr als 65 Zentimeter steigen lassen. Mithilfe der deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X ist es erstmals möglich, den Thwaites Gletscher und andere Polgebiete flächendeckend mit hoher Auflösung dreidimensional zu vermessen und regelmäßig zu beobachten. Um die Schmelzprozesse und Veränderungen des Thwaites Gletschers besser verstehen und vorhersagen zu können, haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) spezielle TanDEM-X-Höhenmodelle erstellt. Die Ergebnisse der von der NASA geleiteten Studie ist aktuell im „Science Advances“-Journal erschienen.

    Ganzen Beitrag des DLR lesen…

  6. Ja, wir sind begeistert. Es war eine ganz, ganz tolle Mondfinsternis, die wir heute in den frühen Morgenstunden in Eisingen erleben durften. Selbst das Wetter hat bis zum Ende der Totalität super gepasst. Die minus 5 Grad haben wir kaum bemerkt. In den kommenden Tagen bereiten wir eine umfangreiche Bildergalerie vor, die wir auf Arts Fotos veröffentlichen werden. Bis dahin bitten wir noch etwas um Geduld.

  7. Wann findet in Deutschland die nächste totale Mondfinsternis statt?

    Im Internet haben wir an verschiedenen Stellen gelesen: „Die nächste totale Mondfinsternis in Deutschland findet erst wieder in neun Jahren statt, nämlich am 31. Dezember 2028 (laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR).“

    Das stimmt so aber nicht: Das DLR hat in seiner Pressemeldung vom 19. Januar 2019 geschrieben: „Erst an Silvester 2028 und in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 2029 werden in Mitteleuropa zwei totale Mondfinsternisse stattfinden, die ebenfalls günstig zu beobachten sein werden.“ Das heißt aber nicht, dass es bis dahin in Deutschland keine totale Mondfinsternis mehr gibt. Der Satz des DLR wurde einfach falsch interpretiert. In Eisingen in Unterfranken beispielsweise, können wir die nächste totale Mondfinsternis am 16. Mai 2022 bei Sonnenuntergang und am 7. September 2025 beim Aufgang des Mondes beobachten, aber eben nicht so günstig, wie die Mondfinsternis am 21. Januar 2019.

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