Absage von Veranstaltungen im Jubiläumsjahr

Im Bestreben, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Bayerische Staatsregierung gestern die Absage von Großveranstaltungen angeordnet, zu denen mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden. Aus diesem Grund müssen die Julius-Maximilians-Universität zusammen mit der Stadt Würzburg nun die für den 6. April 2020 geplanten Auftaktveranstaltungen zum Röntgen-Jubiläumsjahr 2020 absagen.

Davon betroffen sind sowohl das Röntgen-Foyer, das von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Congress Centrum Würzburg (CCW) hätte stattfinden sollen, als auch die sich daran anschließende Wissenschaftsshow „Röntgens Kosmos“ mit Prof. Dr. Harald Lesch und den Physikanten.

Die Organisatoren bedauern diesen Schritt und die daraus resultierenden Umstände für die Beteiligten und alle Käuferinnen und Käufer von Tickets: „Es sollte der erste Höhepunkt in unserem Jubiläumsjahr werden. In die Vorbereitung waren viele Partnerinnen und Partner eingebunden, die nun sicher auch enttäuscht sind. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass in diesem Fall die Gesundheit aller Teilnehmenden und der Schutz vor einer Infektion vorgehen“, äußert sich die städtische Organisatorin Sabine Foster-Jackson zur Absage.

Es wird angestrebt, die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr stattfinden zu lassen, sofern es die Lage dann wieder zulässt. Da hierüber noch keine verlässlichen Aussagen getroffen werden können, werden die bereits verkauften Tickets für die Abendveranstaltung voll zurückerstattet. Für einen Ersatztermin werden dann neue Tickets verkauft. Für die Rückerstattung bitten wir alle Ticketinhaberinnen und -inhaber, die Vorverkaufsstelle, bei welcher sie die Tickets erstanden haben, aufzusuchen. Dort bekommen sie im Tausch gegen die Tickets den Ticketpreis zurückerstattet.

Wurden die Tickets über Onlinesysteme wie reservix.de oder adticket.de erstanden, erhalten die Käufer in den nächsten Tagen eine E-Mail des Anbieters mit weiteren Informationen über die Rückabwicklung.

 

Gemeinsame Presseinformation der Stadt Würzburg und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg