Neptun

Neptun ist von der Sonne aus gezählt mit einer Entfernung von durchschnittlich 4,5 Milliarden km der achte und äußerste Planet im Sonnensystem. Im Jahr 1846 wurde er aus Bahnstörungen des Uranus entdeckt. Von der Erde aus zeigt Neptun eine Scheibe von 2″. Mit einem Durchmesser von fast 50.000 km ist er nach Uranus der viertgrößte Planet des Sonnensystems. Neptun bildet zusammen mit dem Uranus die Untergruppe der „Eisriesen“. Neptun besitzt ein sehr feines azurfarbenes Ringsystem, das aus mehreren ausgeprägten Ringen und den ungewöhnlichen Ringbögen im äußeren Adams-Ring besteht. Die Ringe sind ungewöhnlich dunkel und enthalten einen hohen Anteil an mikroskopischen Staub. Die Ringe wurden in den 1980er Jahren durch ein Team von Edward Guinan entdeckt. Damals vermutete man, dass sie nicht komplett seien. Durch Beobachtungen der Raumsonde Voyager 2 wurde diese Annahme jedoch widerlegt. Von Neptun sind derzeit 14 Monde bekannt. Der mit Abstand größte unter ihnen ist Triton mit einem Durchmesser von ca. 2.700 km. Er wurde 17 Tage nach der Entdeckung des Neptun durch Johann Gottfried Galle von William Lassell entdeckt. Mithilfe des Hubble-Weltraumteleskops wurde im Juli 2013 ein neuer Neptunmond entdeckt. Der Mond trägt die Bezeichnung S/2004 N1. Die Größe des Neptunmondes wird auf maximal 20 km geschätzt, was ihn zum kleinsten bekannten Mond dieses Planeten macht. Aufgrund seiner geringen Größe und Helligkeit ist er wahrscheinlich auch der Voyager 2 Raumsonde bei ihrem Vorbeiflug an Neptun im Jahr 1989 entgangen. (NASA, HubbleSite), 21.07.2013

Neptun am 18. Januar 2017 um 19:00 Uhr

Lichtschwacher Neptun am Westhimmel

Am 12. Januar 2017 standen die beiden Planeten Venus und Neptun am Südwesthimmel recht eng beieinander. Gegen 20 Uhr betrug der Abstand lediglich 22 Bogenminuten. Ein wolkenverhangener Himmel machte es uns unmöglich, die Konstellation zu beobachten.

Merkurtransit am 9. Mai 2016 um 13:16 Uhr

Astronomische Highlights 2016

Grauer Himmel – dichter Nebel – Regen und eher trübe Aussichten für die kommenden Tage. So zeigt sich das neue Jahr 2016 in Eisingen in der ersten Woche.

Sternbilder am 14. Dezember 2015 um 18:22 Uhr am Südwesthimmel

Neptun im Sternbild Wassermann

Gestern erreichte der Geminiden-Meteorstrom sein Maximum. Das Wetter in Mainfranken ließ eine längere Beobachtung nicht zu, da gegen 19:00 Uhr Wolken die Sicht auf einen freien Sternenhimmel unmöglich machten. Dafür haben wir uns bereits gegen 18:00 Uhr die Sternbilder am Südwesthimmel, den Mond und den Planeten Neptun angeschaut.