Uranus

Uranus ist von der Sonne aus mit einer durchschnittlichen Sonnenentfernung von 2,9 Milliarden km der siebte Planet im Sonnensystem und wird zu den äußeren, jupiterähnlichen Planeten gerechnet. Er wurde 1781 von Wilhelm Herschel entdeckt und ist nach dem griechischen Himmelsgott Uranos benannt. Mit einem Durchmesser von über 51.000 km ist er etwa viermal so groß wie der Durchmesser der Erde. Seine blassgrüne Scheibe ist von der Erde aus betrachtet ca. 3,5″ groß und nur in Fernrohren ab 10 cm Öffnung zu erkennen. Aufgrund von Eisvorkommen im Inneren werden Uranus und Neptun auch „Eisriesen“ genannt. Uranus hat wie Jupiter ein sehr feines und dunkles Ringsystem. Das Ringsystem wurde 1977 von James L. Elliot, Edward W. Dunham und Douglas J. Mink entdeckt. Die Ringe wurden 1986 von Voyager 2 aufgenommen, als die Sonde den Planeten passierte. Es sind 27 Monde des Uranus bekannt. Die beiden ersten Monde wurden 1787 von Wilhelm Herschel entdeckt und von seinem Sohn John Herschel nach Figuren aus Shakespeares Sommernachtstraum Titania und Oberon benannt. Zwei weitere Monde, die William Lassell 1851 entdeckte, wurden Ariel und Umbriel getauft. Gerard Kuiper entdeckte 1948 den Mond Miranda.

Uranus und Mars am 26. Februar 2017 um 19:50 Uhr

Mars zieht nahe an Uranus vorbei

Am 26. Februar 2017 bot sich dem Betrachter eine gute Gelegenheit, auf recht einfache Weise den lichtschwachen Planeten Uranus zu beobachten. In einem Abstand von nur 35 Bogenminuten zog der rötliche Mars an dem grünlichen Uranus vorbei.

Konstellation Uranus - Mars - Venus am 24. Februar 2017 um 20:04 Uhr

Uranus, Mars und Venus im Sternbild Fische

Nach dem Sturmtief „Thomas“ hat sich das Wetter in der Region Mainfranken schnell wieder beruhigt. Bereits am Abend zeigte sich ein wolkenloser, klarer Sternenhimmel und die Temperaturen bewegten sich in Richtung Gefrierpunkt. Am Westhimmel dominierte die helle Venus im Sternbild Fische. Mit von der Partie waren außerdem Uranus und Mars.

Überflug der ISS am 3. Februar 2017 von 19:01 bis 19:02 Uhr

Überflug der ISS vom Herbstviereck zur Kassiopeia

Heute Abend haben wir die Internationale Raumstation (ISS) bei ihrem Aufstieg vom Herbstviereck, knapp vorbei an Alpheratz (Sirrah) und dem Andromedanebel, bis hoch zur Kassiopeia beobachtet. Links im Bild sind der Mond, Mars, Venus und wenn man genau hinschaut, ganz schwach auch Uranus zu sehen.

Ceres und Uranus am 19. Januar 2017 um 20:20 Uhr

Ceres und Uranus im Sternbild Fische

Die klaren Nächte, die sich uns nun schon seit Tagen bieten, nutzen wir, um uns auch einmal mit den lichtschwachen und eher unscheinbaren Objekten zu befassen, denen wir für gewöhnlich nur wenig Aufmerksamkeit schenken. Gestern waren dies unter anderem der Zwergplanet Ceres und der Planet Uranus.

Südwesthimmel mit Planet Uranus am 11. Dezember 2015 um 00:15 Uhr

Uranus im Sternbild Fische

Am Vormittag des 10. Dezember schien in Eisingen für kurze Zeit die Sonne. Dann zog Nebel auf, der sich bis in die Nacht hinein hielt. Kurz nach Mitternacht bot sich uns dann wider Erwarten ein grandioser Sternenhimmel. Am meisten haben wir uns darüber gefreut, dass wir den nur rund 6 mag hellen Planeten Uranus mit aufs Bild bekommen haben.