Das Griechische Alphabet

Aldebaran und Mond mit Hof am 20. Dezember 2018 um 20:40 Uhr

Das griechische Alphabet umfasst 24 Buchstaben, die als Groß- und Kleinbuchstaben vorkommen.

ZeichenAltgriechische SchreibungNeugriechische Schreibung
Α, αAlpha (ἄλφα)álfa (άλφα)
Β, βBeta (βῆτα)víta (βήτα)
Γ, γGamma (γάμμα)gám(m)a (γάμ(μ)α)
Δ, δDelta (δέλτα)délta (δέλτα)
Ε, εEpsilon (ἔ ψιλόν), ursprünglich Ei (εἶ)épsilon (έψιλον)
Ζ, ζZeta (ζῆτα)zíta (ζήτα)
Η, ηEta (ἦτα)íta (ήτα)
Θ, θTheta (θῆτα)thíta (θήτα)
Ι, ιIota (ἰῶτα)ióta (ιώτα)
Κ, κKappa (κάππα)káp(p)a (κάπ(π)α)
Λ, λLambda (λάμβδα)lámda (λάμδα)
Μ, μMy (μῦ)mi (μι)
Ν, νNy (νῦ)ni (νι)
Ξ, ξXi (ξῖ)xi (ξι)
Ο, οOmikron (ὄ μικρόν)ómikron (όμικρον)
Π, πPi (πῖ)pi (πι)
Ρ, ρRho (ῥῶ)ro (ρω)
Σ, σSigma (σῖγμα)sígma (σίγμα)
Τ, τTau (ταῦ)taf (ταυ)
Υ, υYpsilon (ὔ ψιλόν)ýpsilon (ύψιλον)
Φ, φPhi (φῖ)fi (φι)
Χ, χChi (χῖ), ursprünglich Chei (χεῖ)chi (χι)
Ψ, ψPsi (ψῖ)psi (ψι)
Ω, ωOmega (ὦ μέγα)oméga (ωμέγα)

 

Verwendung von griechischen Buchstaben in der Astronomie

In der Astronomie werden zur systematischen Benennung von Sternen die Bayer-Bezeichnungen verwendet. Sie wurden 1603 von dem deutschen Astronomen Johann Bayer in seinem Sternatlas Uranometria für viele der helleren mit bloßem Auge sichtbaren Sterne eingeführt. Die Bayer-Bezeichnung besteht aus einem griechischen Buchstaben gefolgt vom Genitiv des lateinischen Namens des Sternbilds, in dem der Stern liegt. Der vom Betrachter aus gesehen scheinbar hellste Stern eines Sternbilds wird dabei normalerweise mit α bezeichnet, der nächsthellste mit β usw.

Johann Bayer: * 1572 in Rain, Landkreis Donau-Ries, † 7. März 1625 in Augsburg, war ein deutscher Astronom und Jurist. Er schuf den bedeutenden Himmelsatlas Uranometria. Das genaue Geburtsdatum Bayers ist unbekannt.