Blick von Rödelsee auf den Schwanberg

Faszination Schwanberg

Mit seinen 474 Metern über Normalhöhennull ist der Schwanberg eine markante Erhebung des Steigerwalds im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken. Aufgrund der exponierten Lage sind der Berg, das Schloss und die Sendemasten selbst von Würzburg und Schweinfurt aus noch zu sehen.

Das Schloss und das Meditationshaus St. Michael werden vom Geistlichen Zentrum Schwanberg und der evangelischen Schwesterngemeinschaft Communität Casteller Ring (CCR) ganzjährig für umfangreiche Veranstaltungen genutzt. Die Ordenskirche der Communität, St. Michael, wurde in den Jahren 1986 bis 1987 nach Plänen des Münchener Architekten Alexander Freiherr von Branca erbaut.

Hinter dem Mausoleum der Schlossherren vom Schwanberg beginnt ein 32 Hektar großes Mischwaldgebiet, das seit Mai 2007 als Bestattungswald genutzt wird.

 

Berg und Umgebung

Während die unteren Hänge vollständig von Weinbergen überzogen sind, zeigen sich das Gipfelplateau und die oberen Hänge bewaldet. Am Fuß des Schwanbergs liegen die bekannten Weinbauorte Castell, Wiesenbronn, Großlangheim, Rödelsee und Iphofen. Berg und Umgebung sind als Wander- und Ausflugsgebiet recht beliebt.

 

 

terroir f Rödelsee und terroir f Iphofen am Schwanberg

Oberhalb der Weinlage Rödelseer Küchenmeister, im Südwesten des Berges, wurden 2016 das terroir f Iphofen und 2020 das terroir f Rödelsee eingeweiht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In der Broschüre „Rödelseer Wanderungen“ (PDF) hat die Gemeinde Rödelsee mit Unterstützung des AK Wanderwege interessante Wandervorschläge rund um Rödelsee und den Schwanberg zusammengestellt. In der PDF-Datei werden leichte, mittlere und anspruchsvolle Touren beschrieben.

 

Frankfurter Steinbruch

Vom terroir f Iphofen aus erreicht man über einen schmalen Fußweg innerhalb weniger Minuten den „Schilfsandsteinbruch“, einen von urspünglich mehreren Steinbrüchen der „Frankfurter Brüche“. Der Name bezieht sich auf eine Frankfurter Firma, die den unter dem Berggips liegenden Schilfsandstein abgebaut hat. Der Stein wurde u.a. auch beim Wiederaufbau der Würzburger Residenz verwendet. Der „Frankfurter Steinbruch“ liegt im Naturschutzgebiet „Halbtrockenrasen am Schwanberg“ und ist von besonderer Farbenpracht. Weich und satt fügen sich die Keuperfarben in die Landschaft ein. Durch die vielen Schichten von Berggips über Schilfsandstein bis zum Blasensandstein in grauen, grünen und roten Mergelschichten gehört er zu den schönsten Steinbrüchen Unterfrankens. Bergaufwärts gelangt man zum Aussichtspunkt „Westliches Horn“ (sog. Conradseck).

Quelle: Landratsamt Kitzingen

 

Die Fotostrecke beginnt mit zwei Bildern aus dem Jahr 2004, die wir mit unserer ersten Digitalkamera durch die zerkratzte Scheibe eines Hubschraubers aufgenommen haben.

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