Abnehmender Mond am 14. Juli 2022

Vollmond am 13. Juli 2022 erneut in Erdnähe

Am 13. Juli 2022 erreichte der Mond um 20:37 Uhr die Vollmondphase. An unserem Beobachtungsort in Eisingen stand er zu der Zeit noch unsichtbar im Sternbild Schütze unterhalb des Horizonts. Da er sich, wie bereits im letzten Monat, wieder in Erdnähe befand, spricht man umgangssprachlich von einem Supermond. Er war der erdnächste Vollmond des Jahres 2022.

Wann spricht man von einem Supermond?

Üblicherweise schwankt der Abstand Erde – Mond zwischen ca. 365.400 und 406.700 Kilometern. Liegt der Abstandswert zwischen der Erde und dem Mond unter 360.000 Kilometern, wird der Vollmond als Supermond bezeichnet. Besonders groß wirkt der Mond direkt nach dem Aufgang und kurz vor dem Untergang. In Supermond-Nächten erscheint der Mond bis zu 14% größer und ca. 30% heller. Für das menschliche Auge ist dieser Unterschied nur schwer erkennbar. Laien werden den Unterschied zum gewöhnlichen Vollmond daher kaum feststellen können.

Unsere Beobachtungen am Eisinger Nachthimmel

Wegen der nicht vielversprechenden Wetteraussichten für die Nacht vom 13. auf den 14. Juli 2022 haben wir den Mond bereits am 12. Juli 2022 vor Mitternacht am Südhimmel von Eisingen beobachtet. Um 23:31 Uhr stand er scheinbare 11° über dem Horizont und war zu 98,7% beleuchtet. Seine Entfernung zur Erde betrug 356.191 Kilometer. Der zweite sogenannte Supermond innerhalb weniger Wochen war zugleich der erdnächste Vollmond des Jahres 2022. Auch letzten Monat, am 14. Juni 2022, hielt sich der Mond in Erdnähe auf. Bei Mondaufgang am 13. Juli 2022 um 21:55 Uhr am Südosthimmel von Eisingen war der zu 99,8% beleuchtete Erdtrabant 357.483 Kilometer von der Erde entfernt. Aufgrund dichter Bewölkung blieb er in Eisingen vor und nach Mitternacht nahezu unsichtbar. Erst in den frühen Morgenstunden des 14. Juli 2022 konnten wir den Mond tief am Südwesthimmel bewundern. Um 04:40 Uhr stand er scheinbare 5° über dem Horizont. Zwischenzeitlich schon wieder abnehmend war der nun 357.168 Kilometer von der Erde entfernte Himmelskörper zu 99,6% beleuchtet.

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