Selina Laskowitz, Daniel Weber und Polizeipräsident Gerhard Kallert am Willy-Brandt-Kai in Würzburg
Artur Schmitt am 14. Januar 2022 in Ochsenfurt

Gelber Fahrradhelm der unterfränkischen Polizei geht auf große Reise

Im letzten Jahr startete die unterfränkische Polizei ihre Kampagne #KopfEntscheidung, um mit Unterstützung zahlreicher Prominenter und Unterstützer für die Wichtigkeit des Fahrradhelms zu werben. Bereits kurz nach dem Start der Kampagne flog der Helm schon durch ganz Bayern und warb für ihn als Lebensversicherung Nr. 1. In diesem Jahr geht es nun auf die ganz große Reise durch Deutschland. Erstmalig konnte somit eine Social Media Präventionskampagne auf alle Bundesländer ausgedehnt werden.

Fahrradfahren erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Damit einhergehend nimmt die Anzahl der Fahrradunfälle jedoch kontinuierlich zu oder bleibt auf hohem Niveau. Bei der Aufnahme der Unfälle zeigt sich leider, dass zu wenige Radfahrer einen Helm tragen. Aus diesem Grund startete das Polizeipräsidium Unterfranken die erst regional ausgelegte Präventionskampagne #KopfEntscheidung. Am 15.07.2022 wirft Landespolizeipräsident Michael Schwald nun den Helm in die gesamte Republik. Dabei erinnert er daran, dass der Helm auf den Kopf gehört. Egal, ob auf der kleinen Tour zum Schwimmbad oder dem Eisladen und erst recht auf der großen Fahrradtour. Als erstes Bundesland fängt Baden Württemberg den Helm und hat in Form einer Challenge bis Sonntag Zeit einen eigenen Clip zu präsentieren.

„Der Fahrradhelm kann keinen Unfall verhindern, aber er schützt vor schweren Kopf- und Gehirnverletzungen“. Damit bringt Herr Prof. Dr. med. Ralf-Ingo Ernestus, Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg, das Ziel der Kampagne auf den Punkt. Unterstützung hat die Polizei dabei auch beim Bischof von Würzburg, Herrn Dr. Franz Jung, gefunden, der auf die Frage „Fahrradhelm oder Schutzengel? – Am besten immer beides zusammen“ empfiehlt. Auch wenn es keine gesetzliche Pflicht zum Tragen eines Fahrradhelmes gibt, möchte die Bayerische Polizei mit der Kampagne an die Radfahrer appellieren, einen Fahrradhelm zu tragen.

Denn allein in Unterfranken kam es im Jahr 2021 zu 1212 Fahrradunfällen. 1112 Radfahrer erlitten dabei Verletzungen und Sieben verloren ihr Leben. Leider trug knapp die Hälfte der verunfallten Radfahrer keinen Fahrradhelm. Rund jeder siebente Verkehrstote in Deutschland ist ein Radfahrer. In Unterfranken waren 9 von 13 getöteten Radfahrern in den Jahren 2019 und 2020 ohne Fahrradhelm unterwegs.

In den nächsten Wochen wird der gelbe Fahrradhelm nun in ganz Deutschland für das Tragen eines Fahrradhelms werben. Ziel ist es, mit Hilfe der unterschiedlichen Unterstützer eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen.

Link zum Video: https://www.polizei.bayern.de/mam/videos/pp-unterfranken/220715_ppufr_kopfentscheidung_lpp_schwald.mp4

Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken

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