Schmale Mondsichel nach Neumond nur schwer zu erkennen

Sehr schmale Mondsichel am 21. September 2017 um 19:45 Uhr

Heute Abend konnten wir in Eisingen eine Viertelstunde nach dem Sonnenuntergang die sehr schmale Sichel des zunehmenden Mondes erstmals nach Neumond etwa 7,5° über dem Westhorizont mit dem Fernglas zwischen Wolkenschichten erkennen.

 

 

Mondsichel hinter Wolkenschichten

Eigentlich sollte man die Sichel mit dem bloßen Auge sehen können. Während an unserem Beobachtungsort der gesamte Himmel nahezu wolkenfrei war, hielten sich genau an der Stelle, an der sich der Mond Richtung Horizont bewegte, dicke Wolkenschichten auf. So war es nicht möglich, die Mondsichel ohne optische Hilfsmittel zu sehen, geschweige denn sauber zu fotografieren: Nach 19:45 Uhr verschwand der Mond dann komplett hinter den Wolken und so blieb uns auch der Untergang um 20:13 Uhr verborgen.

 

Daten zum Mond

Magnitude: -2.72
Durchmesser: 30’45.2″
Beleuchteter Anteil: 0.026
Entfernung: 388.561.4 km

 

Sichtbarkeit für den Beobachtungsort:

Eisingen in Unterfranken 2017-09-21 19h45m00s (CEST)
Weltzeit (UT): 2017-09-21T17:45:00 JD=2458018.23958
Azimut: 259°57’26”
Höhe: +03°51’44.1″

Aufgang: 08h10m32s Azimut: 91°27′
Durchgang: 14h17m22s +36°37′
Untergang: 20h13m35s Azimut: 265°13′

Quelle: Cartes du Ciel

 

Schmale Mondsichel nach Neumond nur schwer zu erkennen

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