DenkOrt Deportationen am Hauptbahnhof in Würzburg
Artur am 12. September 2022 am DenkOrt Deportationen am Hauptbahnhof in Würzburg

Europäische Mobilitätswoche 2022

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission und findet jährlich vom 16. bis 22. September statt. Die Aktionswoche dient der Bewerbung nachhaltiger Mobilitätsangebote.Würzburg beteiligt sich seit 2008 jährlich an der Kampagne, die jedes Jahr unter einem anderen Motto steht. Das Motto lautet in diesem Jahr „Besser verbunden“.

Damit ist einerseits eine bessere verkehrliche Verbindung von Orten gemeint, andererseits aber auch die Verbindung und der Austausch zwischen den Menschen untereinander, wie beispielsweise auch im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planungsvorhaben.

„Bürgerbeteiligung ist der Stadt Würzburg sehr wichtig und wird bei lokalen Projekten, wie beispielsweise der Gestaltung des Katzenbergtunnels aber auch stadtweiten Projekten wie der Lärmminderungsplanung gleichermaßen angeboten und weiter ausgebaut“, so Bürgermeister Martin Heilig. Aktuell steht ein Bürgerdialog zum „Stadtbodenkonzept Bischofshut“ an, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind (nähere Informationen unter www.wuerzburg.de/537127).

Das Rückgrat nachhaltiger Mobilität, um bessere Verbindungen zwischen zwei Orten zu schaffen, stellt natürlich der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) dar. Die Stadt Würzburg wirkt gemeinsam mit der WSB kontinuierlich an Qualitätsverbesserungen im Bus- und Straßenbahnverkehr. Neben der Umsetzung der 1. Stufe des Busnetz + (www.wvv.de/busnetzplus/) sind aktuell das Angebot für Neueinsteiger (www.wvv.de/einsteigen) und das Jobticket Würzburg (www.wvv.de/jobticket) zu nennen, die den Um- und Einstieg erleichtern. Mit der Regio-S-Bahn-Mainfranken werden zudem Verbesserungen im schienengebundenen Personennahverkehr in der Region in Aussicht gestellt. 

Neben dem ÖPNV spielen der Rad- und Fußverkehr eine zentrale Rolle. Das Radfahren und zu Fuß gehen ist nicht nur komplett emissionsfrei, sondern auch noch gut für die Gesundheit. Auch hier hat die Stadt in den letzten Jahren einiges bewegt und konkrete Planungen stehen an. Beispielhaft seien hier genannt:

  • Aufbau eines Lastenradmietsystems, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (14 Stationen mit 45 E-Mietlastenrädern)
  • sukzessive Umsetzung des Farbkonzepts zur besseren Orientierung und zur besseren Wahrnehmung des Radverkehrs
  • Ausweisung von Fahrradstraßen (zuletzt Weißenburgstraße)
  • Ausbau Radverkehrsnetz, u.a. Radachse im Reichenberger Grund
  • In Planung: Fußverkehrskonzept und Schaffung der Stelle eines Fußverkehrsbeauftragten

Weitere Informationen zum Radverkehr in Würzburg finden sich unter www.wuerzburg.de/radverkehr.

Ganz im Sinne des Mottos ist die Vernetzung der verschiedenen Mobilitätsangebote. Sie trägt entscheidend zur Akzeptanz und damit zum Nachhaltigkeitseffekt umwelt- und klimafreundlicher Mobilitätsformen bei. Durch den kontinuierlichen Ausbau des Mobilstationsnetzes im gesamten Stadtgebiet werden nach und nach Carsharing, Bikesharing, ÖPNV und E-Mobilitätsangebote miteinander verknüpft und erweitert. Neben dem klassischen Umweltverbund aus ÖPNV, Rad- und Fußverkehr stellt das Carsharing einen wichtigen Baustein nachhaltiger Mobilitätsangebote dar.

Unter https://geostadtplan.wuerzburg.de können unter anderem umfangreiche Informationen zum Thema Mobilität abgerufen werden. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche finden verschiedenste Angebote und Veranstaltungen zum Informieren, Ausprobieren und Spaß haben statt.

Quelle: Stadt Würzburg

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