Krönender Abschluss eines Gewitters

Krönender Abschluss eines Gewitters

Heute befanden wir uns kurz nach 17:30 Uhr auf der Rückfahrt von Ochsenfurt nach Eisingen. Bei strahlendem Sonnenschein und etwa 22 °C war es recht schwül und am Westhimmel bauten sich bereits dicke Cumuluswolken auf.

Ab Eßfeld, einem Ortsteil von Giebelstadt, an der Bundesstraße 19, war uns dann klar, dass wir direkt auf eine Gewitterfront zufuhren. Ein Blitz nach dem anderen schlug am Horizont in Richtung Boden ein und kurz vor der Stadtgrenze von Würzburg verwandelte sich die B 19 urplötzlich in einen „reißenden Fluss“. Es goss in Strömen und die Scheibenwischer waren offensichtlich überfordert.

 

B 27 und Regenbogen am 20. September 2014 um 17:49 Uhr
@artusmi 20140920_1749

Die Temperatur war zwischenzeitlich um etwa 7 °C gefallen und am Straßenrand unterbrachen die ersten Autofahrer die Weiterfahrt. Von der Reithalle in Reichenberg aus, führten unvernünftige, dunkel gekleidete Personen mehrere Pferde leichtsinniger Weise mitten auf der Fahrbahn den Berg hinunter in Richtung Ortsmitte. Schrittgeschwindigkeit war deshalb angesagt. Höhe Forsthaus „Guttenberg“ im Guttenberger Forst, auf halbem Weg zwischen Reichenberg und Kist, war der Spuck so schnell wieder vorbei, wie er gekommen ist. Einen Kilometer vor Kist schien dann wieder die Sonne, aber die Sichtverhältnisse wurden wegen der Spiegelungen nun noch schlechter als beim Platzregen während des Gewitters, weil wir bis zur B 27 direkt in Richtung Sonne fahren mussten.

 

Regenbogen am 20. September 2014 um 17:57 Uhr
@artusmi 20140920_1757

In Kist angekommen, ging es dann wieder ganz gut. Die B 27 war voll von Fahrzeugen, die aus Richtung Würzburg kamen. Wahrscheinlich waren viele dort beim 26. Stadtfest und nun froh, dass sie es noch rechtzeitig zum Auto geschafft hatten. Die Sonne und auf der gegenüberliegenden Seite der Starkregen ließen uns einen Megaregenbogen erahnen, den wir dann auch am Ortsausgang von Kist Höhe der Anschlussstelle zur BAB A 3 in Richtung Würzburg kurz sehen konnten. Erst als wir das Waldstück hinter uns gelassen hatten, offenbarte sich uns die ganze Pracht. Heute freuten wir uns ausnahmsweise einmal, dass die Lichtzeichenanlage Höhe der Abzweigung nach Eisingen für Linksabieger gerade erst auf Rotlicht umgeschaltet hatte. So blieb uns gut eine Minute, den Wahnsinnsregenbogen in Ruhe zu genießen und mit dem Smartphone ein paar Schnappschüsse zu machen.

 

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