Temperaturrekord 2015: 40,3 Grad Celsius in Kitzingen

Temperaturrekord 2015: 40,3 Grad Celsius in Kitzingen

Nach ersten Berichten am gestrigen Abend und einer üblichen Datenprüfung durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) wurde der neue deutsche Temperaturrekord nun offiziell bestätigt.

 

Alte Synagoge in Kitzingen - 19. Juli 2006 um 20:52 Uhr
@artusmi 20060719_2052

Die nebenamtliche DWD-Station Kitzingen hat am 5. Juli 2015 um 15:40 Uhr 40,3 °C gemessen. Damit wurde der bisherige deutsche Temperaturrekord von 40,2 °C, gemessen am 27.07.1983 in Gärmersdorf bei Amberg (Oberpfalz) sowie am 09.08.2003 in Karlsruhe und  am 13.08.2003 in Freiburg und Karlsruhe knapp übertroffen.

Update: Am 7. August 2015 wurde dieser Rekord erneut erreicht »

Update: In der Stadt Geilenkirchen nördlich von Aachen wurden am 24. Juli 2019 40,5 Grad gemessen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Update: Erstmals seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen ist am Donnerstag, dem 25. Juli 2019 in Deutschland die Temperaturmarke von 42 Grad Celsius gemessen worden.


Kitzingen – Große Kreisstadt am Main

Kitzingen ist mit seinen rund 20.700 Einwohnern eine Stadt in Mainfranken und als Große Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis Sitz des Landratsamtes. Wahrzeichen der historischen Weinhandelstadt im Regierungsbezirk Unterfranken sind der Falterturm mit seiner schiefen Haube, in dem das Deutsche Fastnachtsmuseum untergebracht war, und die Alte Mainbrücke.

Als Hauptgebäude und Herz des Deutschen Fastnachts-Museums diente bislang der mittelalterliche Falterturm. Er bot auf 7 Geschossen ca. 300 qm Ausstellungsfläche. Aus Brandschutzgründen ist er seit Dezember 2010 für Gruppen nicht mehr begehbar. Eine Sanierung des Turmes ist nicht möglich, da sie mit denkmalpflegerischen Vorgaben nicht vereinbart werden kann. Aus diesem Grund zeigt das Gebäude in der Rosenstraße 10 mit Ausstellungsflächen, Bibliothek und Büro auf ca. 220 qm Ausstellungsfläche die Archivbestände des Museums.

Vom 27.05. bis 21.08.2011 fand in Kizingen die sog. „Kleine Gartenschau“ statt. Kurz vor Ende der Gartenschau konnte Oberbürgermeister Müller den 300.000sten Besucher begrüßen. Damit hat diese Veranstaltung die Erwartungen der Organisatoren mit 250.000 Besucher bei weitem übertroffen.

In Bayern gibt es seit 1990 im Zweijahresrhythmus die Landesgartenschauen. In den ungeraden Zwischenjahren gibt es seit 1995 die „Kleinen Gartenschauen“ unter dem Motto Natur in der Stadt, in denen konkrete Verbesserungen der Grün- und Erholungsstrukturen in den ausrichtenden Kommunen präsentiert werden.

 

Sanierung des Fastnachtmuseums in Kitzingen

Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck beim feierlichen 1. Spatenstich für die Erweiterung und die Sanierung des Deutschen Fastnachtmuseums in Kitzingen:

„Das Deutsche Fastnachtmuseum ist ein besonderer Anziehungspunkt im Zentrum von Kitzingen. Seine Erweiterung und Sanierung wird dazu beitragen, das touristische Angebot der Stadt zu vergrößern und so die Innenstadt zu stärken“, sagte Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck heute anlässlich des feierlichen 1. Spatenstichs in Kitzingen. Der Baubeginn ist ein großer Meilenstein der Stadtsanierung. Als Gesamtkosten sind rund 4,4 Millionen Euro veranschlagt. Der Freistaat Bayern gewährt der Stadt einen Zuschuss von rund 712.500 Euro aus dem Städtebauförderprogramm Stadtumbau-West.

Dank des unermüdlichen Einsatzes der Stadt Kitzingen und des Fastnachtvereins ist es gelungen, die Finanzierung mit Mitteln der Stadt, des Freistaats, des Bundes und weiterer Zuwendungsgeber, wie zum Beispiel der Bayerischen Landesstiftung, des Kulturfonds Bayern, der Sparkassenstiftung Bayern, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und des Bezirkes Unterfranken, zu sichern. „Das Fastnachtmuseum in Kitzingen ist ein gutes Beispiel dafür, dass es sich lohnt, gemeinsam an einem Strang zu ziehen“, so Eck.

Das Deutsche Fastnachtmuseum steht in Kitzingen und nicht in einer der deutschen Karnevalhochburgen wie Mainz oder Köln. Es ist das offizielle Museum des Bundes Deutscher Karneval.

Bayerisches Staatsministerium des Innern – PM vom 03.03.2012

 

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