terroir f Sommerhausen
terroir f Sommerhausen - "Weinprinzessin" von Gabriele Köhler - rechts davon, links des Baumes ist die Skulptur „Der Winzer“ von Michael Ehlers zu sehen

terroir f Sommerhausen

Thema: Wein und Kunst

Wein beflügelt

www.mainfranken-fotos.de

Das terroir f Sommerhausen ist nach dem terroir f Würzburg der zweite Aussichtpunkt seiner Art, den wir besucht haben. Bei unserem ersten Besuch am 29. September 2020 hatte es vom Wetter her nicht so gut gepasst, es war trüb und neblig. Am 20. Dezember 2021 wurden wir dafür mit strahlendem Sonnenschein und einem grandiosen Ausblick auf das Maintal belohnt.

Erster terroir f Punkt in Mainfranken

Landtagspräsidentin Barbara Stamm beim Tag der Franken am 6. Juli 2014 in Ochsenfurt im Lkr. Würzburg
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Die Marktgemeinde Sommerhausen am Main besitzt als erste Gemeinde im Landkreis Würzburg einen sogenannten „Magischen Ort“ des Frankenweins. Die Einweihung des Sommerhäuser Kunstprojektes erfolgte am 13. Juni 2014 durch die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm.

Der terroir f Punkt wurde im sogenannten Siegelswäldchen oberhalb der Weinberge der Gemeinde im Landkreis Würzburg angelegt. Früher ließen Büsche und Bäume nur gelegentlich einen Blick auf die Landschaft zu. Das hat sich mit dem terroir f geändert. Durch Reduzierung der Bepflanzung ist nun der Blick über Sommerhausen, über die Weinberge am Main, nach Goßmannsdorf, Eibelstadt und bis nach Würzburg möglich.

Skulpturenpark am terroir f

Im Siegelswäldchen befindet sich ein Skulpturenpark mit sechs Kunstwerken. Sieben Künstler haben dafür lebensgroße Objekte rund um das Thema Winzer geschaffen. Mit Stahl, Holz, Muschelkalk oder Tonerde versuchen sie, die verschiedenen Facetten des Winzers und seiner Arbeit zu erfassen.

Sechs Skulpturen – sieben Künstler

terroir f Sommerhausen - Skulptur "zum Wohl" von Melina Hillion und Peter Brander - rechts davon die Figur "Bachus 2014" von Bernhard Schwanitz
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Die Skulptur „zum Wohl“ von Melina Hillion und Peter Brander zeigt einen Winzer der Nachkriegsgeneration im Wandel des Weinbaus. Sie besteht aus Stahl, Chromnickelstahl und Messing Elemente aus dem Weinbau.

terroir f Sommerhausen - Figur "Bachus 2014" von Bernhard Schwanitz
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Die Figur „Bachus 2014“ von Bernhard Schwanitz ist eine 250 cm große Betonplastik. Sie zeigt den existenziellen Duktus der Arbeiten des Künstlers und begegnet dem vorgegebenen Thema „Winzer“ im höchsten Sinne klassisch.

terroir f Sommerhausen - "Weinprinzessin" von Gabriele Köhler
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Die „Weinprinzessin“ von Gabriele Köhler wurde 2014 in mehrteiligen Arbeitsschritten als Unikat mit Tonerdeschmelzzement nach der Methode der „verlorenen Form“ hergestellt und anschließend nachbearbeitet und bemalt.

terroir f Sommerhausen - Skulptur „Der Winzer“ von Michael Ehlers
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Rechts im Hintergrund ist „Der Winzer“ von Michael Ehlers zu sehen. Die Stahlskulptur (Cortenstahl) zeigt einen Winzer, der mit zwei prallvollen Eimern den Weinberg hochkommt.

terroir f Sommerhausen - "Der Schauende" von Arno Hey
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Die Figur „Der Schauende“ (Stahl natur) von Arno Hey ist eine Abstraktion eines Winzers, dessen anstrengende Wirkung im Weinberg zu jeder Jahreszeit an seiner Textur ablesbar ist.

terroir f Sommerhausen - "Winzer 21" von Daniel Grimme
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Der mit Kettensäge geschnitzte Eichenstamm „Winzer 21“ von Daniel Grimme erinnert an die Verwendung von Holz zur Aufbewahrung des Weines in Fässern.

Die Doppelfigur „Die Weinmagier“ von Thomas Reuter zeigt auf der einen Seite in kantigen Formen den Mann, der für die noch immer harte Arbeit im Weinberg und die Kultivierung der Pflanzen steht. Auf der anderen Seite erscheint in weichen Rundungen die Frau und verkörpert Demeter gleich die Fülle der Trauben und Sinnlichkeit des Weines.

Bildergalerie zum terroir f Sommerhausen

terroir f – Magische Orte des Frankenweins

Denkmal „Die Schnecke“

Vom terroir f Punkt aus sind es in Richtung Würzburg nur wenige Gehminuten bis zum Denkmal „Die Schnecke“. Das Kunstwerk erinnert an die Eröffnung der Umgehungsstraße und an die Flurbereinigung, die im Jahr 1976 ihren Abschluss fand. Es verweist auf die für die Region typischen steingeprägten Muschelkalkböden, die den Weinen eine besondere Mineralität verleihen.

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