Tiefstehende Sonne und Schnee – intensive Farben, viel Licht und Schatten

Wetterbild vom 22. Januar 2017, 12:56 Uhr

Ein ausgedehntes Hoch über Zentral- und Osteuropa bestimmt mit gealterter Polarluft das Wetter in Bayern. Wer sich in diesen Tagen im warmen Wohnzimmer verkriecht, friert zwar nicht, versäumt aber wunderbare Augenblicke. Unsere Enkel jedenfalls haben den heutigen Nachmittag bei Temperaturen leicht unter 0 Grad intensiv genossen.

 

 

Wetterlage – Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes für Bayern

Offenbach, 22.01.2017, 15:34 Uhr

 

Sonntag, 22. Januar

Kommende Nacht verbreitet strenger Frost, gebietsweise Nebel und Glätte.

Heute Abend breitet sich an Seen und Flüssen gebietsweise Nebel aus. Sonst ist der Himmel klar. Der Wind weht schwach aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag breitet sich der Hochnebel nordwärts aus, vermehrt bildet sich auch wieder Nebel. Überwiegend wolkenfrei bleibt es an den Alpen sowie oberhalb des Hochnebels im Bereich der Mittelgebirge. Die Temperatur sinkt auf -7 bis -13 Grad, im Allgäu und in einigen Alpentälern sind Werte bis -18 Grad möglich. Milder bleibt es auf den Bergen. Lokal kann Reifglätte entstehen.

 

Montag, 23. Januar

Am Montag dominiert zunächst verbreitet Hochnebel oder Nebel, vielerorts hält sich der Hochnebel auch über den Tag hinweg recht zäh. Von Beginn an sonnig wird es in Richtung Alpen und in höheren Lagen der Mittelgebirge. Die Temperatur bleibt weiter im negativen Bereich und liegt zwischen -8 Grad in Teilen des Alpenvorlandes und -2 Grad am Untermain. Nur an den Alpen und im Bayerwald wird es mit Sonnenschein in mittleren und höheren Lagen bis +2 Grad mild. Der Wind weht schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zum Dienstag hält sich erneut Nebel und Hochnebel. Besonders an den nördlichen Mittelgebirgen kann es vereinzelte Flocken, stellenweise Glätte durch gefrierenden Sprühregen geben. Lokal kann es auch zu Reifglätte kommen. Verbreitet tritt mäßiger bis strenger Frost mit Tiefstwerten zwischen -5 und -12 Grad auf. An den Alpen sind um -15 Grad möglich.

 

Dienstag, 24. Januar

Am Dienstag setzt sich die Sonne nur stellenweise und vorzugsweise im Süden Bayerns gegen Nebel und Hochnebel durch. Trübe sind die Aussichten vor allem für Oberfranken und die Oberpfalz. Hier und da ein sind ein paar Flocken möglich. Besonders nach Norden hin ist auch lokale Glätte durch gefrierenden Sprühregen anfangs nicht ganz ausgeschlossen. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus vorherrschend östlichen Richtungen besteht die Dauerfrostperiode vielerorts fort. Die Höchstwerte liegen zwischen -6 und 0 Grad, am Untermain um +1 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch entsteht auch im Süden wieder häufiger Nebel und Hochnebel. Die Temperatur geht zurück auf -4 bis -10, in den Alpentälern auf Werte um -15 Grad. Besonders im Nebel muss auf Glätte durch Reifablagerungen oder Nebelnässen geachtet werden.

 

Mittwoch, 25. Januar

Am Mittwoch findet das teils trübe, teils sonnige und weiterhin recht kalte Winterwetter seine Fortsetzung. Nebel oder Hochnebel hält sich in erster Linie in Teilen Schwabens sowie an den östlichen Mittelgebirgen. Die Höchstwerte liegen zwischen -6 Grad im Dauergrau und +1 Grad in Teilen Unterfrankens. Der Wind weht schwach bis mäßig um Ost.

In der Nacht zum Donnerstag breiten sich Nebel und Hochnebel wieder aus. Mit -3 bis -10, an den Alpen örtlich bis -15 Grad wird es abermals überall frostig.

 

Tiefstehende Sonne und Schnee – intensive Farben, viel Licht und Schatten