Winterschneeball treibt erste Blüten

Seit Tagen gehen unsere astronomischen Aktivitäten gegen Null. Aufgrund des trüben und ungemühtlichen Novemberwetters macht Himmelsbeobachtung kaum Sinn. Nach dem ersten Frost und dem ersten Schnee am 12. November erwarten wir in den nächsten Tagen steigende Temperaturen. Ab 21. November strömt mit der Warmfront eines Tiefs über den Britischen Inseln für ein paar Tage milde Atlantikluft nach Bayern.

 

 

Während die letzten Blätter von den Bäumen und Sträuchern fallen, treibt der Winterschneeball (Viburnum bodnantense) die ersten Blüten.

 

 

Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes für Bayern

 

Vorhersage für Dienstag, 21. November

Vereinzelt Windböen, in Hochlagen Sturmböen. Kommende Nacht gebietsweise Nebel, Frost und Glätte.

Heute Mittag regnet es verbreitet. Am Nachmittag klingt der Regen von Westen her langsam ab. Im Osten regnet es auch abends noch, im Südwesten lockern die Wolken dann auf. Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 5 Grad im Bayerischen Wald und 10 Grad am Untermain. Der Wind weht frisch, in Böen stark bis stürmisch aus westlichen Richtungen, lässt aber im Laufe des Nachmittages nach.

In der Nacht zum Mittwoch zieht der Regen über die östlichen Mittelgebirge nach Tschechien ab. Im nördlichen Franken bleibt es anschließend oft dicht bewölkt oder trüb und es fällt örtlich leichter Sprühregen. Im Bereich der Donau und südlich davon klart der Himmel auf und stellenweise entsteht Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 Grad am Untermain und um -2 Grad in höheren Alpentälern. Am Alpenrand ist im Osten verbreiteter mit Glätte zu rechnen, im Westen nur lokal.

Vorhersage für Mittwoch, 22. November

Am Mittwoch liegt im Norden zunächst noch eine dichte, hochnebelartige Wolkendecke, woraus lokal etwas Sprühregen fallen kann. Im Süden Bayerns scheint nach Auflösung örtlicher Nebelfelder verbreitet die Sonne. Im Tagesverlauf setzt sie sich auch in Nordbayern mehr und mehr durch. Die Temperatur erreicht Werte zwischen 7 Grad im Frankenwald und 16 Grad im Alpenvorland. Der Wind weht mäßig, vor allem im nördlichen Franken in Böen frisch bis stark aus Südwest.

In der Nacht zum Donnerstag zeigt sich der Himmel verbreitet klar. Vor allem in Flusstälern bildet sich gebietsweise Nebel. Die Temperatur sinkt auf 4 Grad am Main und bis -3 Grad am Alpenrand. Örtlich kann Glätte durch Reif auftreten.

Vorhersage für Donnerstag, 23. November

Am Donnerstag scheint häufig die Sonne. Lediglich in einigen Flussniederungen hält sich bis zum Mittag noch zäher Nebel, vor allem an der östlichen Donau. Von Westen her ziehen zeitweise mittelhohe Wolkenfelder durch. In Unterfranken verdichten sich die Wolken am Nachmittag, es bleibt aber trocken. Die Höchstwerte liegen bei zähem Nebel um 7 Grad, sonst zwischen 12 und 15, am Alpenrand örtlich bei 17 Grad. Der Wind weht mäßig, in Franken frisch und mit starken Böen aus Südwest.

In der Nacht zum Freitag verdichten sich die Wolken vor allem im Norden Bayerns, in Unter- und Oberfranken sind ein paar Tropfen Regen möglich. Im Süden Bayerns bildet sich bei gering bewölktem Himmel stellenweise dichter Nebel. Die Temperatur geht unter der dichteren Bewölkung in Franken auf 9 bis 5 Grad und südlich der Donau auf 4 bis 0 Grad zurück.

Vorhersage für Freitag, 24. November

Am Freitag ist es am Vormittag vor allem in Südbayern abseits von teils dichtem Nebel sonnig. Im Norden Bayerns zeigen sich dichtere Wolkenfelder, dort kommt die Sonne vor allem in der ersten Tageshälfte noch zeitweise zum Vorschein. Die Temperatur erreicht Werte von 10 Grad im nördlichen Franken und bei zähem Hochnebel, während am Alpenrand bei Sonne Werte um 15 Grad erreicht werden. Der Wind weht meist mäßig, in Nordbayern in Böen frisch aus südwestlichen Richtungen.

In der Nacht zum Samstag bleibt es in Unter- und Oberfranken bewölkt und vereinzelt fällt etwas Regen. Weiter südlich bleibt der Himmel gering bewölkt, teils ziehen mittelhohe Wolkenfelder durch. Als Tiefstwerte werden 7 Grad in Franken und 0 Grad am Alpenrand erwartet.

 

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