Zunehmender Mond mit randnahem Mare Crisium

Zunehmender Mond am 10. Oktober 2016 um 21:55 Uhr

Heute Abend konnten wir den zunehmenden Mond kurz nach 21:45 Uhr am SSW-Himmel mit einem verwaschenen Hof beobachten. Er befand sich gut 22° über dem Horizont im Sternbild Steinbock.

 

Mond im Sternbild Steinbock - 10. Oktober 2016, 21:48 Uhr
@artusmi 20161010_2148

Auf unserem Bild von 21:48 Uhr ist rechts des Mondes Dabih (3,1 mag), auch Giedi (β Cap, Beta Capricorni) genannt, zu sehen. Das Sternsystem im Sternbild Steinbock besteht aus den beiden Komponenten β1 Capricorni und β2 Capricorni. Darüber steht links der 4,8 mag helle Stern Alshat (ν Cap, Ny Capricorni) und rechts Algiedi (auch Algedi). Algiedi ist ein schon mit bloßem Auge trennbarer Doppelstern und der Eigenname des Sterns α Capricorni (Alpha Capricorni). Auf dem Foto sind östlich Alpha2 Cap (3,6 mag) und westlich Alpha1 Cap (4,40 mag) schwach durch die Wolken zu erkennen. Deneb Algedi (δ Cap, Delta Capricorni), auch Scheddi genannt, ist mit 2,9 mag der hellste Stern im Sternbild Steinbock, aber nicht auf dem Bild zu sehen.

 

Zunehmender Mond am 10. Oktober 2016 um 21:55 Uhr
@artusmi 20161010_2155

Um 21:55 Uhr war die Wolkendecke kurzfristig so dünn, dass wir ein Foto vom zu 66,2% beleuchteten zunehmenden Mond mit randnahem Mare Crisium aufnehmen konnten.

Am 11. Oktober 2016 ist von 16:15 Uhr bis 18:40 Uhr auf dem zunehmenden Mond im Bereich von Sinus Iridum der sogenannte Goldene Henkel sichtbar. Dabei ragen die Spitzen des Ringgebirges in die Mondnacht hinein und bilden ein auffälliges Merkmal am Terminator.

 

Wettervorhersage des DWD für Bayern

Nachts in Nord- und Ostbayern örtlich Frost und Nebel, auf Nebenstrecken Reifglätte. Am Dienstag viele Wolken, gebietsweise etwas Regen.

In der Nacht zum Dienstag fällt vor allem südlich der Alb gebietsweise etwas Regen, an den Alpen oberhalb etwa 1000 m etwas Schnee. Nördlich der Alb und in Ostbayern zeigen sich größere Lücken zwischen den Wolken. Dort bilden sich stellenweise Nebel und Hochnebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen +4 Grad am Inn und um -1 Grad in einigen Senken Nord- und Ostbayerns. Dort ist in der zweiten Nachthälfte und in den Frühstunden auf einigen Nebenstrecken und Brücken Reifglätte möglich.
Am Dienstag fällt vor allem an den Alpen, im angrenzenden Vorland und an den östlichen Mittelgebirgen zeitweise etwas Regen, oberhalb etwa 1000 m auch Schnee. Auch sonst ist es gebietsweise trüb und gelegentlich fällt etwas Sprühregen. Die Sonne zeigt sich nur ab und an. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 Grad am Alpenrand und 12 Grad am unteren Main. Der Wind weht schwach bis mäßig um Nord.

In der Nacht zum Mittwoch fällt besonders am östlichen Alpenrand, zwischen Rhön und Bayerwald zeitweise leichter Regen, oberhalb 800 bis 1000 m etwas Schnee. Die Luft kühlt auf 5 Grad am Untermain und bis -1 Grad im südlichen Schwaben ab. Im Bergland stellenweise Glätte durch Schneematsch, im Allgäu durch Reif.

 

Vorhersage für Mittwoch, 12. Oktober

Am Mittwoch fällt vormittags zunächst am östlichen Alpenrand, zwischen Rhön und Bayerwald etwas Regen. Die Schneefallgrenze steigt von 800 auf 1100 m. Nachmittags lässt auch an den östlichen Mittelgebirgen der Regen nach. Von Schwaben und der Altmühl her lockern die Wolken auf. Lediglich in Oberfranken bleibt es bedeckt. Die Nachmittagswerte verteilen sich zwischen 5 Grad im Frankenwald und 12 Grad am unteren Main und Bodensee. Der Wind weht schwach bis mäßig, nachmittags in Böen ab und an frisch aus Ost.

In der Nacht zum Donnerstag bleibt der Himmel an den östlichen Mittelgebirgen stark bewölkt, sonst klart es auf. Gebietsweise bildet sich Nebel. Es kühlt auf +4 Grad am Untermain und -3 Grad in einigen Alpentälern ab. Dort kann stellenweise Glätte durch Reif entstehen.

 

Vorhersage für Donnerstag, 13. Oktober

Am Donnerstag bleibt es in Oberfranken meist stark bewölkt. In den übrigen Regionen scheint nach Auflösung der Nebelfelder die Sonne. Jedoch ziehen ab Mittag von Württemberg her mal mehr, mal weniger starke Wolken durch. Es bleibt aber trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 8 Grad im Vogtland und 14 Grad am Untermain und an der unteren Donau. Der Wind weht mäßig, in Böen frisch bis stark um Ost. In den Kammlagen der Mittelgebirge treten ab und zu stürmische Böen auf. Auch in einigen Alpentälern gibt es ab und an starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Freitag ist es wolkig, in Ostbayern zeitweise gering bewölkt. Stellenweise bilden sich Nebelfelder. Die Temperatur sinkt auf 6 bis 1 Grad. Auf den Alpengipfeln treten schwere Sturmböen, vereinzelt auch orkanartige Böen auf. In einigen Alpentälern sind stürmische Böen aus Süd möglich.

 

Vorhersage für Freitag, 14. Oktober

Am Freitag löst sich der Nebel und Hochnebel vor allem im nördlichen Schwaben nur zögernd auf. Sonst ziehen gebietsweise dichtere Wolkenfelder durch. Die größten Chancen auf Sonnenschein bestehen an den Alpen sowie in Ostbayern. Am späteren Nachmittag und abends ziehen von Württemberg einzelne Schauer nach Schwaben und ins westliche Franken. Die Höchstwerte verteilen sich zwischen 9 Grad im westlichen Donautal und 18 Grad in einigen Alpentälern. Der Wind weht schwach bis mäßig, in Nord- und Ostbayern mit frischen bis starken Böen aus Ost. In prädestinierten Föhntälern treten stürmische Böen, auf höheren Alpengipfeln zeitweise schwere, teils noch orkanartige Böen aus Süd auf. In den Abendstunden fällt der Föhn im westlichen Alpengebiet zusammen.

In der Nacht zum Samstag verdichten sich auch in Ostbayern die Wolken. Vom westlichen Franken und Schwaben ziehen einige Regenschauer durch. Danach lockern die Wolken auch mal wieder auf. Stellenweise bildet sich Nebel. In der zweiten Nachthälfte und in den Frühstunden setzt am östlichen Alpenrand Regen ein. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 und 3 Grad.

 

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) – Wetterinfo vom 10.10.2016, 22:34 Uhr

 

Zunehmender Mond mit randnahem Mare Crisium