Partielle Sonnenfinsternis am 10. Juni 2021 im Display der Canon EOS 600D
Maximum der partiellen Sonnenfinsternis am 10. Juni 2021 in Eisingen

Astronomische Ereignisse 2021

Sonnen- und Mondfinsternisse

Das Jahr 2021 zeigte sich für Mitteleuropa finsternisarm. In den Mittagsstunden des 10. Juni konnten wir die ringförmige Sonnenfinsternis als partielle Sonnenfinsternis in ihrer vollen Länge beobachten. Die letzte Sonnenfinsternis fand bei uns am 20. März 2015 statt. Der Bedeckungsgrad der Finsternis im Juni war in unseren Breiten mit 10% wesentlich geringer, als der im März 2015 mit 77,5%. Die totale Mondfinsternis am 26. Mai und die partielle Mondfinsternis am 19. November konnten von Mitteleuropa aus nicht verfolgt werden. Auch die totale Sonnenfinsternis am 4. Dezember blieb bei uns unbeobachtbar.

Verlauf der partiellen Sonnenfinsternis in Eisingen:

Maximum der partiellen Sonnenfinsternis am 10. Juni 2021 um 12:27 Uhr über Eisingen
@artusmi 20210610_1227

Am Donnerstag, dem 10. Juni 2021 begann die Finsternis um 11:30:11 Uhr. Es war dies der erste Kontakt von Sonne und Mond. Um 12:27:36 Uhr wurde in Eisingen bei einem Bedeckungsgrad von 10% die maximale Verdunkelung erreicht. Der Mond war dem Mittelpunkt der Sonne nun am nächsten. Um 13:27:43 Uhr endete die partielle Finsternis mit dem letzten Kontakt von Sonne und Mond.

Verlauf der Halbschatten-Mondfinsternis in Eisingen:

An unserem Standort Eisingen begann die Finsternis etwa eine halbe Stunde vor Monduntergang. Beginn war am 19. November um 07:02 Uhr. Der Mond stand dann zwar noch 4° über dem WNW-Horizont, die Finsternis selbst konnte man bei uns aber nicht beobachten. Das Maximum wurde um 07:32 Uhr und das Ende um 07:36 Uhr erreicht, genau bei Monduntergang. Die für uns unsichtbare Finsternis dauerte also insgesamt nur 34 Minuten.

Totale Sonnenfinsternis in der Antarktis

Nur wenige Menschen konnten am Samstagmorgen des 4. Dezembers 2021 die totale Sonnenfinsternis in der Antarktis live miterleben. Um 06:29 Uhr (MEZ) hatte die partielle Phase der Finsternis im südlichen Atlantik begonnen. Das Maximum der Finsternis wurde um 08:34 Uhr (MEZ) erreicht. Miterleben konnte man die Finsternis aber im Livestream der NASA.

Quelle: NASA

Am Südrand des Weddellmeers ließ sich die totale Phase der Finsternis am längsten beobachten. Dabei war die Sonne für maximal knapp zwei Minuten verfinstert. Bei dieser Finsternis bewegte sich der Schattenpfad kurioserweise von Ost nach West. Normalerweise wandert der Schatten von West nach Ost über die Erdoberfläche. Grund: Die gegensätzliche Richtung kam zustande, weil der Zeitpunkt der Finsternis nahe der Sommersonnenwende der Südhalbkugel liegt. So entsteht eine äußerst bizarre Erde-Sonne-Mond-Konstellation. Der Kernschattenkegel schlüpft quasi unter dem Südpol hindurch und trifft die Erde auf der von der Sonne entfernteren Seite.

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