Orkantief Fabienne fegt über Eisingen hinweg

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Pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang zog am Sonntag, dem 23. September 2018 Orkantief Fabienne mit voller Wucht über Deutschland hinweg. An unserem Wohnort übertrafen die Windgeschwindigkeiten sogar die von Orkantief Kyrill.

 

Fabienne erreichte die Region Mainfranken kurz nach 16 Uhr. Bis 17:20 Uhr war es stürmisch und es fiel etwas Regen. Danach gab es nur noch Weltuntergangsstimmung. Mit Windgeschwindigkeiten von 135 km/h, begleitet von Blitz, Donner und heftigem Starkregen war für etwa eine Viertelstunde der Aufenthalt im ungeschützten Freien nicht mehr möglich. Fabienne übertraf damit das Orkantief Kyrill, das am 18. Januar 2007 im Würzburger Raum Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erreichte. In Eisingen wurden mehrere Bäume umgeknickt. Darunter auch die große Salweide auf einem unserer Nachbargrundstücke. Heruntergefallenes Laub und unzählige Äste und Zweige überzogen die Straßen des Ortes. Unseren schweren Pflanzenkübel samt dem Orangenbäumchen hat es von der Terrasse geweht. So heftig wütete es bei uns noch nie.

 

Unser Video von Orkantief Fabienne auf YouTube

 

Pressebericht des Polizeipräsidiums Unterfranken zum Orkantief Fabienne

Am späten Sonntagnachmittag zog ein Unwetter über Unterfranken hinweg und setzte die Ursache für zahlreiche Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Zwischen 16:30 Uhr und 19:30 Uhr gingen in der Einsatzzentrale der Polizei insgesamt 359 Notrufe ein. Innerhalb von drei Stunden mussten unterfränkische Polizeistreifen 297 Einsätze abarbeiten, deren Ursache im Sturmtief ‚Fabienne‘ lag.

Ob zahlreiche Verkehrsunfälle, bei denen insgesamt zwei Verkehrsteilnehmer leicht verletzt wurden, durch umgestürzte Bäume blockierte Fahrbahnen und Bahnstrecken, abgedeckte Häuser oder letztlich zwei verletzte Personen, die durch herabstürzende Äste oder umstürzende Bäume getroffen wurden, das Einsatzspektrum für die eingesetzten Beamten war breit gefächert.

Die Aufräumarbeiten werden größtenteils noch bis spät in die Nacht dauern, teilweise auch noch mehrere Tage in Anspruch nehmen. Ab 21:00 Uhr normalisierte sich das Anrufaufkommen in der Einsatzzentrale der Polizei in Würzburg wieder.

 

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