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Winterwetter in der zweiten Aprilhälfte

Schwache Lichtsäule am Westhimmel - 16. April 2017, 19:54 Uhr

Mit 8 °C war es heute Nachmittag (Ostersonntag) recht frisch. In den kommenden Tagen werden laut dem DWD die Temperaturen noch weiter sinken und es muss auch im Flachland mit Schnee, Graupelschauern und Frost gerechnet werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb seine Kübelpflanzen im Außenbereich schützen.

 

Unser Garten am 26. April 2016 um 07:03 Uhr
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Auch im vergangenen Jahr gab es Ende April einen kurzen Wintereinbruch mit Frost, Schnee und Graupelschauern. Gut beraten ist, wer seine Winterreifen noch aufgezogen hat.

 

 

Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD)

Von Nordwesten strömt kühle Meeresluft nach Bayern. Dabei zieht am Montag ein Tiefdruckgebiet vom unteren Rhein her über Bayern hinweg nach Österreich. In der Nacht zum Montag ziehen Schauer durch. Am Alpenrand regnet es länger anhaltend. Dort sinkt die Schneefallgrenze auf 1.000 bis 800 m, in den Mittelgebirgen auf 800 m. In der zweiten Nachthälfte und in den Frühstunden des Montags fällt auch in Nord- und Ostbayern gebietsweise Regen, oberhalb 500 bis 600 m Schneeregen und nasser Schnee. Die Luft kühlt auf +5 Grad am unteren Inn und bis -1 Grad in den östlichen Mittelgebirgen ab. Im Bergland  Glätte durch Schneematsch und Schnee.

 

Vorhersage für Ostermontag, 17. April

Am Ostermontag fällt am Vormittag länger anhaltend Regen, vor allem im westlichen Franken, in Schwaben und im westlichen Oberbayern. Am Nachmittag verlagert sich der Schwerpunkt des schauerartigen Regens in Richtung Alpenrand. Sonst gibt es noch einige Schauer, vereinzelt kurze Gewitter. Im oberen Bergland schneit es. Die Temperatur erreicht nur 6 bis 11 Grad. Der westliche Wind weht mäßig bis frisch. Starke bis stürmische Böen treten hauptsächlich in Schwaben und Oberbayern auf.

In der Nacht zum Dienstag regnet und schneit es an den Alpen kräftig, die Schneefallgrenze sinkt im Laufe der Nacht bis in die Täler ab. Sonst ziehen zum Teil kräftige Schnee- und Graupelschauer durch, die auch im Flachland gebietsweise eine geschlossene Schneedecke hinterlassen können. Vor allem im Norden Bayerns sind auch kurze Gewitter möglich. Die Temperatur sinkt auf +2 bis -3 Grad. Dabei kann auch im Tiefland Glätte durch Schnee, Schneematsch und gefrierende Nässe auftreten!

 

Vorhersage für Dienstag, 18. April

Am Dienstag entwickeln sich verbreitet zum Teil gewittrige Schnee- und Graupel-, in tiefen Lagen auch Schneeregen- und Regenschauer. An den Alpen schneit es längere Zeit. Besonders im Bergland tritt Glätte auf, bei kräftigen Schnee- und Graupelschauern kann es stellenweise aber auch in tiefen Lagen vorübergehend glatt werden. Höchstwerte zwischen 2 Grad an den Alpen und 9 Grad am Untermain sind für die Jahreszeit zu kalt. Der Wind weht frisch und besonders in Schauernähe mit starken bis stürmischen Böen aus nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Mittwoch ziehen sich die Niederschläge allmählich an die Alpen zurück, dort fällt weiterhin länger anhaltend Schnee. In Nordbayern lockern die Wolken immer mehr auf und nur vereinzelt gehen noch schwache Schnee- oder Schneeregenschauer nieder. Bei winterlich kalten Tiefstwerten zwischen 0 bis -5 Grad muss auch im Flachland mit Glätte gerechnet werden!

 

Vorhersage für Mittwoch, 19. April

Am Mittwoch bleibt es an den Alpen und im Vorland stark bewölkt und zeitweise fällt Schneeregen oder Schnee. Sonst wechseln sich Sonne und Wolken ab und es regnet bzw. schneit nur vereinzelt etwas, bevorzugt an den östlichen Mittelgebirgen. Die Sonne zeigt sich am längsten Richtung Untermain. Es bleibt sehr kühl mit Höchstwerten zwischen nur 2 Grad an den Alpen und 9 Grad am Untermain. Der Wind weht mäßig bis frisch mit starken Böen aus nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag fällt zwischen Alpen und Bayerischem Wald noch etwas Schnee. In den übrigen Regionen klart es vielfach auf. Die Temperatur geht auf -2 bis -6 Grad zurück. An den Alpen tritt Schneeglätte, sonst stellenweise Glätte durch gefrierende Nässe auf.

 

Winterwetter in der zweiten Aprilhälfte