22°-Ring am zunehmenden Halbmond

22°-Ring am zunehmenden Halbmond

Begünstigt durch dünne Schleierwolken (Cirren) bildete sich am Abend des 26. Dezember 2017 in einem Abstand von etwa 22° vom Mond entfernt ein heller Ring. Dieses Phänomen bezeichnet man als Mondhalo.

 

Der 22°-Ring ist die häufigste Haloerscheinung am Himmel. Dünne Schleierwolken (Cirren) sind die Ursache für seine Entstehung. Die Cirren bilden sich in recht großer Höhe (8-12 km) in der sehr kalten Atmosphäre und bestehen aus kleinen, sechseckig geformten Eiskristallen. Im Gegensatz zur Sonne sind Halos am Mond recht lichtschwach und erscheinen oft hellgrau, obwohl sie farbig sind. Man muss schon genau hinsehen, um zu erkennen, dass der Ring auf der Innenseite rötlich leuchtet und relativ scharf abgegrenzt ist. Nach außen hin wird er diffuser, bläulich-weiß und heller.

 

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