Wetterbild aus Eisingen vom 10. November 2019 um 10:46 Uhr

29 Verletzte nach Glatteisunfall auf der A 7 im Landkreis Kitzingen

/ / 29 Verletzte nach Glatteisunfall auf der A 7 im Landkreis Kitzingen

18 Fahrzeuge beteiligt, darunter auch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und Polizei

Die ersten Vorboten des Winters führten am Sonntagmorgen, dem 10. November 2019 zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der A 7 in der Gemarkung Martinsheim zwischen Marktbreit und Kitzingen. Dem Sachstand nach verlor der 49-jährige Fahrer eines Kleintransporters aus Neu-Ulm aufgrund von Glatteis die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Mittelleitplanke. In der Folge kam es zu weiteren Auffahrunfällen mit insgesamt 29 Verletzten.

Auf der Brücke über den Main hatte sich nach derzeitigen Ermittlungen Glatteis gebildet, auf dem der Fahrer eines Kleintransporters gegen 07:20 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in die Mittelleitplanke krachte. Nachfolgende Autofahrer konnten, bedingt durch den dichten Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern und dem Glatteis nicht mehr rechtzeitig bremsen und so kam zu weiteren Auffahrunfällen. Dabei wurden auch drei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und ein Fahrzeug der Polizei beschädigt.

Dem derzeitigen Sachstand nach verunfallten 18 Fahrzeuge und 25 Menschen erlitten leichtere Verletzungen. Eine in ihr Fahrzeug eingeklemmte Frau konnte von der Feuerwehr befreit werden und kam mit schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus. Drei weitere Unfallbeteiligte brachte der Rettungsdienst ebenfalls mit schwereren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. Der 49-jährige Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt.

Bis zur Bergung der verunfallten Fahrzeuge musste die A 7 in Fahrtrichtung Kassel für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken

Aus unserem Beitragsarchiv