Aristarchos verleiht dem Mond eine Nase

Zunehmender Mond am 10. Dezember 2016 um 16:44 Uhr

Nachdem wir gestern den Goldenen Henkel am Mond nur zwischen Wolken fotografieren konnten, nutzten wir heute Abend kurz nach Sonnenuntergang die Gelegenheit, den zunehmenden Mond am wolkenlosen Osthimmel zwischen unserem Kirschbaum aufzunehmen. Bei der ersten Begutachtung der Fotos fiel uns am Terminator eine „kleine Nase“ auf.

Vor und nach den Mondbildern haben wir noch ein paar Schnappschüsse vom Abendrot am Westhimmel und von der Venus eingefügt, die zur Zeit den Südwesthimmel als prächtiger Abendstern ziert.

 

Bedingt durch die Oberflächenstruktur des Mondes (Gebirge, Krater, Täler) und schräg einfallendes Sonnenlicht bilden sich am Terminator, der Tag- und Nachtgrenze des Mondes, immer wieder einmal interessante Beleuchtungseffekte. Heute Abend hat der Mondkrater Aristarchus einen solchen Effekt bewirkt.

Aristarchus liegt im Nordwesten der erdzugewandten Seite des Mondes. Mit einer im Vergleich zur restlichen Mondoberfläche annähernd doppelt so hohen Albedo wird er als die hellste der großen Formationen angesehen. Er trägt den Namen des griechischen Astronomen und Mathematikers Aristarchos von Samos  (* um 310 v. Chr. auf Samos, † um 230 v. Chr.).

 

Aristarchos verleiht dem Mond eine Nase

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