Die hohe Kunst der Fotografie irisierender Wolken

Oft haben wir sie an unserem Standort beobachtet und fotografiert. In mehreren Beiträgen im Blog wurden sie vorgestellt und beschrieben, die farbenprächtigen irisierenden Wolken. Gestern Abend konnten wir zum ersten Mal in diesem Jahr für wenige Minuten einige lohnenswerte Exemplare bewundern und aufnehmen.

 

Worin liegt nun die Kunst, irisierende Wolken zu fotografieren?

Irisierende Wolken lassen sich zeitlich nicht bestimmen. Sie treten recht spontan auf und verschwinden oft innerhalb weniger Minuten. Aufgrund ihrer Nähe zur Sonne bleiben sie vielen Menschen verborgen. Wer schaut schon gerne in Richtung unseres Zentralgestirns. Und wer es doch tut, der sollte nicht leichtsinnig sein. Irisierende Wolken fotografieren wir mit einem Teleobjektiv und da ist höchste Vorsicht geboten, um nicht Schaden am Augenlicht zu nehmen.

Manch einer wird von den Ergebnissen seiner gefertigten Aufnahmen enttäuscht sein. Mitunter schauen die Bilder blass und überbelichtet aus. Das ist aber nicht weiter schlimm. Auch in der Astrofotografie sind die Originale noch keine Hingucker. Erst mit der richtigen Bildbearbeitung gelingt die Umwandlung zu wahren Kunstwerken.