Gewitterwolken trübten den Blick auf die Mondfinsternis am 28. August 2026
Gut 15 Tage nach der spektakulären Sonnenfinsternis fand am 28. August 2026 in den frühen Morgenstunden eine partielle Mondfinsternis statt. Dieses Mal hatten wir mit dem Wetter nicht viel Glück. Während der gesamten Finsternis war es in Mainfranken stark bewölkt. Gewitter mit Starkregen machten eine Beobachtung nahezu unmöglich. Dank des lichtstarken Objektivs und der guten Auflösung unserer Kamera gelangen uns zumindest ein paar Aufnahmen, die erkennen lassen, dass es sich in der zurückliegenden Vollmondnacht um einen verfinsterten Mond handelte.












Die partielle Mondfinsternis am 28. August war die zweite der vier Finsternisse, die im Jahr 2026 in Mainfranken und in den nachfolgend genannten Kontinenten zumindest teilweise sichtbar war: in Europa, im Westen von Asien, in Afrika, in Nordamerika, in Südamerika, im Pazifik, im Atlantik, im Indischen Ozean und in der Antarktis. Die Finsternis war die 29. im Saros-Zyklus 138, der insgesamt 82 Mondfinsternisse umfasst.
An unserem Beobachtungsort war es bewölkt und es zogen Gewitter durch. Ein Beobachtung der Finsternis war deshalb nur schwer möglich.
Verlauf der fast totalen Finsternis an unserem Beobachtungsort Eisingen
- 03:23 Uhr: Eintritt des Mondes in den Halbschatten
- 04:33 Uhr: Eintritt des Mondes in den Kernschatten
- 06:12 Uhr: Maximale Verdunkelung – Kernschatten-Finsternisgröße 93,5 %
- 06:37 Uhr: Monduntergang in Eisingen
- 07:51 Uhr: Austritt des Mondes aus dem Kernschatten – Mond unter dem Horizont
- 09:01 Uhr: Austritt des Mondes aus dem Halbschatten – Mond unter dem Horizont
