Würzburg: Blick in die Zellerau

Zentrales Impfzentrum auf der Talavera nimmt entscheidenden Verfahrensschritt

/ / Zentrales Impfzentrum auf der Talavera nimmt entscheidenden Verfahrensschritt

Stadt und Landkreis Würzburg bereiten sich aktuell mit Hochdruck darauf vor, ab 15. Dezember 2020 für Impfangebote betriebsbereit zu sein. Geplant sind ein Hauptimpfzentrum auf der Talavera sowie ein Impfzentrum am Flugplatz Giebelstadt sowie mehrere Mobile Impfteams.

 

Das Hauptimpfzentrum auf der Talavera hat nun eine entscheidende Phase erreicht

„Die städtische Vergabestelle beim Rechtsamt und der Fachbereich Allgemeine Bürgerdienst haben hier in kürzester Zeit ein Konzept und ein detailliertes Leistungsverzeichnis erstellt, das schon nach nur einer Woche das Stadium der Auftragserteilung erreicht hat“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt. „Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und die Beratungen durch eine Task Force, bestehend aus Vertretern des Universitätsklinikums, des Klinikums Mitte, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Hilfs- und Rettungsdienste und der Feuerwehr waren hochprofessionell und effizient“, lobt er am Dienstag den Ablauf. Noch am gleichen Tag konnte im Wege einer Eilentscheidung die Vergabe durch die Stadt und den Landkreis erfolgen.

Kommunal- und Sicherheitsreferent Wolfgang Kleiner zeigt Details auf: Das Hauptimpfzentrum wird auf dem südöstlichen Bereich der Talavera zwischen der Luitpoldstraße, der Mainaustraße und dem Talavera-Schlösschen aufgebaut. Dazu ist dieser Bereich schon ab 3. Dezember gesperrt. Die notwendigen Hallen werden an Optik und Technik ähnlich den Hallen der Mainfrankenmesse sein, da der Aufbau über die Firma AFAG aus Nürnberg erfolgt. „Themen der Verkehrserschließung und Parkregelungen, der Bewachung und Reinigung, Elektrik sowie Heiz- und Lüftungstechnik und der gesamten Logistik sind bereits weitestgehend final geplant oder schon beauftragt“, so Kleiner weiter.

Auch er spricht davon, dass „alle notwendigen Partner aus den medizinischen und ärztlichen Bereichen sowie aus den Bereichen Verwaltung und Technik in der Task Force vorbildlich Hand-in-Hand zusammengearbeitet haben. Und er ergänzt: „Es ist wirklich wichtig und Mut machend, nicht nur Regelungen oder Verbote zu erlassen und Kontrollen zu veranlassen, sondern nach der erfolgreichen Einführung des Testzentrums nun auch eine Impfzentrum zu bauen, das einen ganz entscheidenden Weg raus aus der Pandemielage aufzeigt. Das Hauptimpfzentrum auf der Talavera wird mit fünf Impflinien ausgestattet sein, die von Beginn an rein logistisch bis zu 1000 Impfungen pro Tag ermöglichen.

Auch Landrat Thomas Eberth betont das Teamspiel der Beteiligten und ergänzt: „Auch die Ausschreibung zum personellen Betrieb durch medizinisches Personal, die federführend beim Landkreis angesiedelt ist, befindet sich auf der Zielgraden. Hier erwarte ich in den nächsten Tagen eine Auftragserteilung.“ Stadt und Landkreis sind nach aktuellem Stand der Planungen überzeugt, am 15. Dezember den Betrieb aufnehmen zu können, wenn Impfstoff rechtzeitig geliefert werden kann. „Jedenfalls ein normaler Wintereinbruch wird beim Aufbau zu keinen Verzögerungen führen, so Kleiner abschließend.

 

Quelle: Stadt Würzburg

 

Stadt Würzburg appelliert: Autos dringend von der Talavera wegfahren

Update vom 3. Dezember 2020

Der technische Hallenaufbau des Zentralen Impfzentrums Würzburg auf der Talavera muss in dieser Woche zwingend beginnen. Daher wurde der südöstliche Bereich zwischen der Luitpoldstraße, der Mainaustraße und dem Talavera-Schlösschen seit Montag, 30. November 2020, mit einem absoluten Halteverbot beschildert und mit Hinweistafeln und Absperrbaken gekennzeichnet. Das beschilderte absolute Halteverbot gilt ab sofort, also ab dem 3. Dezember 2020.

Leider stehen tagesaktuell noch rund 100 Pkw in dem gesperrten Bereich, der ab heute vermessen und ab morgen, Freitag, technisch bebaut wird. Daher werden alle betroffenen Fahrzeughalter jetzt und sofort aufgefordert, unmittelbar ihr Fahrzeug zu entfernen. Da die im absoluten Halteverbot parkenden Fahrzeuge den Aufbau behindern, muss leider spätestens ab Freitag, 4. Dezember 2020, 6 Uhr morgens, über den Kommunalen Ordnungsdienst und das Ordnungsamt kostenpflichtig abgeschleppt werden.

Diese Kosten liegen bei mindestens 100 Euro für den jeweiligen Fahrzeughalter für das Umsetzen. Hinzu kommt ein Verwarngeld für den Parkverstoß von 25 Euro. Deshalb der Appell an alle Parkenden, das Fahrzeug heute zu entfernen.

 

Impfzentrum feiert Richtfest

Update vom 9. Dezember 2020

 

Die Arbeiten am Hauptimpfzentrum, das die Stadt Würzburg zusammen mit dem Landkreis und dem Messeveranstalter AFAG auf der Talavera aufbaut, laufen im Zeitplan. Am 9. Dezember 2020 wurde bei der Haupthalle bereits Richtfest gefeiert, die Arbeiten an der Nebenhalle laufen an. “Wir freuen uns und danken der AFAG über die gute und schnelle Zusammenarbeit”, betont Würzburgs Kommunalreferent Wolfgang Kleiner.

 

Würzburg ist zum Impfen gerüstet

Update vom 17. Dezember 2020

Die Infrastruktur steht: In Rekordzeit haben Stadt und Landkreis Würzburg zusammen mit dem Messebetreiber AFAG das gemeinsame Hauptimpfzentrum auf der Talavera aufgebaut. In nur acht Tagen ist auf dem zentralen Platz in Würzburg eine rund 4000 Quadratmeter große Halle mit Infrastruktur entstanden. Damit ist das Würzburger Zentrum eines der größten in ganz Bayern.

Aufgebaut ist das Würzburger Zentrum im Einbahnstraßensystem, so dass alle Stationen vom Check-In, über die Aufklärung bis hin zur Impfung und dem Check-Out in einer Linie nacheinander eingerichtet sind. 19 Impfkabinen sorgen für eine Kapazität von 1000 Impfungen am Tag. Ausgestattet ist das Zentrum komplett mit Heizungs- und Belüftungstechnik sowie Strom- und Wasseranschluss. Die EDV-Infrastruktur wird von der Stadt Würzburg aufgebaut, die Innenausstattung von den Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz und Johannitern übernommen, die das Zentrum betreiben.

„Dieses Impfzentrum ist ein weiterer Baustein, während der Pandemie die Menschen und darunter vor allem die vulnerablen Gruppen zu schützen“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt, der auf einen baldigen Impfstart im Zentrum auf der Talavera hofft.

„Dies ist ein Zeichen der Hoffnung vor Weihnachten“, sagt auch Landrat Thomas Eberth, im Hinblick auf die bevorstehende Zulassung des Impfstoffes in der kommenden Woche.

Schuchardt und Eberth danken zugleich allen Beteiligten vor allem den Rettungsdiensten Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Bayerischen Roten Kreuz für ihr Engagement bei Aufbau und Betrieb des Zentrums: „Ohne sie könnten wir das nicht stemmen.“

 

Zahlen / Fakten

• 4000 Quadratmeter Leichtbauhalle
• Strom- und Wasserversorgung eingerichtet
• Heiz- und Belüftungstechnik funktionsfähig
• Telefon- und Internetanschluss vorhanden
• In acht Tagen errichtet von der AFAG
• Größtes freistehendes Impfzentrum in Bayern
• Kapazität: 1000 Impfungen am Tag

Aufbau:
• Aufbau im Einbahnstraßensystem
• Anmeldebereich
• Wartebereich
• Aufklärungsbereich (Großraum)
• Gesprächskabinen für individuelle Aufklärung
• 19 Impfkabinen
• Nachsorgebereich (Großraum)
• Notfallkabinen

 

Quelle: Stadt Würzburg

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