Abnehmender Mond am 11. November 2017

Abnehmender Mond in den frühen Morgenstunden für kurze Zeit frei von Wolken

Am 10. November erreichte der abnehmende Mond um 21:36 Uhr das letzte Viertel. Heute Morgen stand er gegen 04:45 Uhr etwas weniger als halb erleuchtet hoch am Südosthimmel. Wäre es wolkenlos geblieben, hätte man ihn bis zum Mittag beobachten können.

 

Abnehmender Mond am 11. November 2017 um 04:43 Uhr
@artusmi 20171111_0443

Aufnahme: Canon EOS 600D 1/250 Sek. f/5,6 250 mm ISO 100

 

Daten zum Mond

Magnitude: -9.84
Durchmesser: 32’08.9″
Beleuchteter Anteil: 0.469
Phase: 266°
Entfernung: 371702.1 km
Libration in Breite: 0.11
Libration in Länge: 6.58
Scheinbare Position RA: 09h41m45.15s DE:+13°36’04.4″

 

Sichtbarkeit für den Beobachtungsort:

Eisingen in Unterfranken 2017-11-11 04h43m00s (CET)
Weltzeit (UT): 2017-11-11 T 03:43:00 JD=2458068.65486
Azimut: 136°03’07“
Höhe: +46°37’18.6″

Aufgang: —
Durchgang: 06h43m28s +53°51′
Untergang: 14h00m31s Azimut: 290°00′

 

Datenquelle: Cartes du Ciel

 

Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes für Bayern

Im Süden gebietsweise Dauerregen, im Allgäu ergiebig. Vor allem im Süden Windböen, im Bergland teils Sturmböen, leichter Schneefall und Glätte.

Heute Mittag regnet es bereits in Oberbayern, Schwaben und dem westlichen Franken. Aber auch sonst ist es überall bedeckt. Der Regen aus dem Südwesten und Westen breitet sich bis zum frühen Nachmittag über ganz Bayern aus. In den Weststaulagen der Allgäuer Alpen sowie an der Rhön und am Bayerischen Wald regnet es zum Teil kräftig. In den Alpen steigt die Schneefallgrenze auf über 1500 m an, in den Mittelgebirgen findet sich diese zwischen 600 und 1000 m. Oberhalb davon muss mit Glätte gerechnet werden. Das Quecksilber klettert auf 4 Grad im Hofer Land und bis 10 Grad im Alpenvorland. Dazu weht der Wind schwach bis mäßig, in Böen stark, südlich der Donau auch stürmisch aus südwestlichen Richtungen. Auf den Bergen treten zum Teil Sturm-, auf den höchsten Alpengipfeln gar orkanartige Böen auf.

In der Nacht zum Sonntag verlagert sich der Schwerpunkt der Niederschläge in den Süden Bayerns. In Franken bleibt es in der zweiten Nachthälfte weitgehend trocken. Die Schneefallgrenze steigt bis 1800 m, im Bayerischen Wald liegt sie um 1000 m. Die Temperatur geht zurück auf 7 Grad am Bodensee und 0 Grad an den nördlichen Mittelgebirgen. Dort kann es in Lagen oberhalb 600 m Glätte durch überfrierende Nässe geben. Der Wind weht vor allem bis Mitternacht südlich der Donau noch mit starken bis stürmischen Böen aus Südwest. In den Hochlagen des Bayerischen Waldes und der Alpen ist sich die ganze Nacht auf Sturmböen einzustellen.