Fotos vom 29. November

Tiefer Luftdruck bleibt für Bayern wetterbestimmend. Mit westlicher Strömung fließt feuchte und kälter werdende Meeresluft ein. Heute Nachmittag dominierte dichte Bewölkung. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fällt an den Alpen verbreitet oberhalb etwa 600 bis 800 m Schnee, der sich intensiviert und zum Abend ins südliche Alpenvorland ausdehnt. In den übrigen Gebieten kommt es vereinzelt zu leichten Regen-, oberhalb 600 bis 800 m zu Schneeschauern.

 

Die Höchsttemperatur verteilt sich auf Werte zwischen 1 Grad in höheren Alpentälern und 5 Grad am Untermain und am Bodensee. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. In der Nacht zum Donnerstag schneit es zwischen den Alpen und Bayerischem Wald längere Zeit. Nördlich davon kommt es zu einzelnen Schneeschauern. Dazwischen sind zeitweise kurze Wolkenlücken wahrscheinlich. Die Temperatur geht auf 0 Grad an der Donau und bis -4 Grad am Alpenrand zurück. Es kommt zu Glätte durch Schnee und überfrierende Nässe.

 

Monatsrückblick des DWD für November 2017

Tiefdruckgebiete und ihre Ausläufer zogen im November immer wieder von Westen her über den Norden Deutschlands hinweg. Den Süden erreichten sie selten, wirkten sich dort aber mit milder Luft und stärkeren Niederschlägen deutlich intensiver aus. Nur gelegentlich konnte von Nordwesten her kältere Meeresluft einfließen, mit ersten Schneefällen im Bergland. Im Süden Deutschlands dominierte häufig auch hoher Luftdruck, der Jahreszeit entsprechend oft in Verbindung mit Nebel und Hochnebel. In den wenigen klaren Nächten trat gelegentlich mäßiger und über Schnee vereinzelt auch strenger Frost auf. Insgesamt verlief der Monat mild, niederschlagsreich und sonnenscheinarm. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen.

 

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