Seit einigen Tagen kann man Merkur in der Dämmerung am Westhimmel sehen. Es ist dies die einzige günstige Abendsichtbarkeit des Planeten in diesem Jahr. Heute Nachmittag erreichte Merkur seinen sonnennächsten Bahnpunkt.

Wir haben Merkur heute Abend das erste Mal nach dem Merkurtransit vom 9. Mai 2016 beobachtet. In den vergangenen Tagen war es in Mainfranken durchgehend bewölkt und regnerisch. Trotz Wetterbesserung warteten wir auch heute Abend vergeblich auf einen wolkenlosen Himmel. So blieb uns nichts anderes übrig, als die wenigen Wolkenlücken am Westhimmel zu nutzen. Ohne unser Fernglas hätten wir Merkur wahrscheinlich überhaupt nicht entdeckt.

 

Auf dem Foto von 19:23 Uhr stand Merkur noch etwa 6° und auf dem Bild von 19:50 Uhr rund 2° über dem Horizont. Der -1,02 mag helle Planet war zu der Zeit zu 75% beleuchtet und rund 167 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Sein Abstand zur Sonne betrug während des Perihels rund 46 Millionen Kilometer, sein scheinbarer Durchmesser gerade einmal 6 Bogensekunden. Untergang war um 20:02 Uhr.

In den nächsten Tagen lohnt es sich auf alle Fälle, den Merkur am Westhimmel aufzusuchen. Zum einen soll das Wetter besser werden und zum anderen verspäten sich die Merkuruntergänge.

 

 

Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Bayern

 

Vorhersage für Freitag, 24. März

Am Freitag löst sich vorhandener Nebel rasch auf. Von Osten her setzt sich die Sonne immer mehr gegen die verbleibenden Hochnebelreste durch. Nachmittags trüben nach Süden hin auch mal dichtere Schleierwolken den Blick auf den Himmel. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 Grad im Hofer Land und 19 Grad am östlichen Alpenrand. Der mäßige Nordostwind frischt mitunter stark böig auf.

In der Nacht zum Samstag bilden sich vor allem in Teilen des Alpenvorlandes wieder Hochnebelfelder, Nebel entsteht nur mehr vereinzelt. Sonst zeigt sich der Himmel teils klar. Die Tiefstwerte liegen zwischen +6 Grad am Bodensee und -1 Grad am Frankenwald.

 

Vorhersage für Samstag, 25. März

Am Samstag verschwinden die Hochnebelfelder im Alpenvorland bald. Dann scheint die Sonne, im Tagesverlauf ziehen zwischen Rhön und Bayerischem Wald dichtere Schleierwolken durch. Zudem bilden sich am Nachmittag an den Alpen vermehrt Quellwolken, es bleibt aber trocken. Die Höchstwerte verteilen sich zwischen 11 Grad im bayerischen Vogtland und 17 Grad an der Salzach. Der Wind weht zeitweise mäßig, nachmittags mit teils starken Böen aus Nordost.

In der Nacht zum Sonntag zeigt sich der Himmel noch gebietsweise klar. Im weiteren Verlauf ziehen zunächst an den Alpen, in den Frühstunden auch entlang der östlichen Mittelgebirge dichtere Wolkenfelder auf. Die Luft kühlt auf +4 bis -1 Grad ab mit den tiefsten Werten zwischen Fichtelgebirge und Bayerwald.

 

Merkur im Perihel
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