Partielle Mondfinsternis am 7. August 2017

Die partielle Mondfinsternis am vergangenen Montag war eine ganz besondere. Zum einen konnten wir an unserem Beobachtungsort in Eisingen nur das Ende der Finsternis nach dem Mondaufgang beobachten, zum anderen war es für uns die erste Mondfinsternis, die wir am noch hellen Himmel beobachtet haben.

Als Beobachtungsort wählten wir eine Anhöhe auf 350 m Höhe im Süden von Eisingen. Dort haben wir freie Sicht in alle Himmelsrichtungen. Da wir bis zum Mondaufgang noch etwas Zeit hatten, fotografierten wir zunächst im Westen die untergehende Sonne über den Bergzügen des Spessarts.

 

 

Im Gegensatz zum wolkenverhangenen Westhimmel war der für uns wichtige Südosthimmel nahezu wolkenfrei. Dort sollte der Mond um 20:43 Uhr aufgehen. Da wir an unserem Standort aber direkt auf den Guttenberger Forst entlang der romantischen Straße (B 27) schauen, mussten wir auf den Mondaufgang gut zehn Minuten warten. Um 20:54 Uhr entdeckten wir dann den rot aufgehenden Mond. Kurz darauf konnte man schön die partielle Phase erkennen. Von Minute zu Minute wurden die Sichtbedingungen besser und wir erlebten eine Finsternis, die bei weitem das überbot, was wir ursprünglich erwartet hatten. Zum Ende der Fotostrecke, haben wir eine Aufnahme von 00:21 Uhr eingefügt. Sie zeigt den immer noch zu 100% erleuchteten Mond exakt drei Stunden nach unserem letzten Foto der partiellen Finsternis.

 

 

Ihr Kommentar zum Beitrag