Zugang zum Naturwald "Irtenberger Wald" über die Autobahnunterführung A81

Wanderung von Eisingen in den Naturwald „Irtenberger Wald“

Am Freitag, dem 7. August 2026 haben wir kurzfristig eine Wanderung von Eisingen in Unterfranken in den Naturwald „Irtenberger Wald“ unternommen. Die 19 Kilometer lange Tour führte uns u. a. vorbei an den Hoheitssäulen von 1584 und dem Naturschutzgebiet Blutsee-Moor, die regelmäßig fester Bestandteil unserer Trainingsroute sind. Der 7. August war einer der wenigen Tage unter 30 Grad, den wir für die 19 Kilometer lange Strecke durch die hitzegeplagte Natur genutzt haben. Einschließlich der Trinkpausen waren wir insgesamt rund 4,5 Stunden unterwegs, ohne uns zu überanstrengen. Während dieser Zeit ist uns kaum jemand begegnet.

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Kurzinfo zur Örtlichkeit:

Der 516 Hektar große, kompakt ausgeformte Naturwald „Irtenberger Wald“ liegt zwischen Würzburg und der Grenze zu Baden-Württemberg. Südwestlich des Autobahndreiecks Kist wird er im Norden und Osten durch die Autobahnen A3 und A81 und im Süden durch die Staatsstraße St 578 begrenzt.

Sehenswürdigkeiten:

Hoheitssäulen von 1584

Kulturhistorisch interessierte Waldbesucher finden am Südwestrand, knapp außerhalb des Naturwaldes, das ehemalige Forsthaus Irtenberg und das ehemalige bayerische Zollamt – eine von mehreren Exklaven der Gemeinde Kist im Lkr. Würzburg. Nicht unweit von hier befinden sich zudem zwei Hoheitssäulen aus dem Jahr 1584. Die über 4 m hohen Sandsteinsäulen sind Zeitzeugen der Rivalitäten zwischen dem Fürststift Würzburg und dem Kurfürstentum Mainz und markieren deren Grenze an der alten Weinstraße. Sie stehen südlich der St 578 von Kist nach Gerchsheim, ca. 160 Meter südöstlich der Kreuzung in die Staatsstraße 2298 nach Oberaltertheim. An der Kreuzung befindet sich ein Hinweisschild zu den Säulen.

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Naturschutzgebiet Blutsee-Moor

Im Waldgebiet östlich des Naturwaldes, jenseits der Autobahn A 81, liegt das Naturschutzgebiet Blutsee-Moor. Das seit 1941 geschützte Niedermoor beeindruckt u.a. durch den größten Schwingrasen im Regierungsbezirk Unterfranken. Die Parkplätze, nahe der Autobahn-Anschlussstelle Gerchsheim an der St 578 von Kist kommend, bieten einen guten Startpunkt.

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Wichtiger Hinweis zu mehr Natur – mehr Totholz

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus gibt nachfolgende Hinweise, die wir nur bestätigen können: „In Naturwäldern wird die natürliche Entwicklung von Wäldern mit jungen, alten und absterbenden Bäumen geschützt. Ein erhöhter Totholzanteil ist hier durchaus erwünscht. Umfallendes Totholz und herabfallende Äste gehören zu waldtypischen Gefahren und können auf diesen Flächen in verstärktem Maße auftreten. Bitte seien Sie sich dieser waldtypischen Gefahren bewusst und verlassen Sie den Naturwald bei Wind umgehend. Der Besuch des Naturwaldes erfolgt auf eigene Gefahr.“

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