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Jupiter ist der fünfte Planet von der Sonne aus. Er ist nicht nur der schwerste, sondern mit einem Durchmesser von 142.984 km (äquatorial) auch der größte Planet unseres Sonnensystems. Nach Sonne, Mond und Venus ist er das vierthellste Objekt am Himmel. Jupiter zählt zu den Gasplaneten (Gasriesen). Für einen Umlauf um die Sonne benötigt er 11 Jahre, 315 Tage und 3 Stunden. Jupiter hat ein sehr schwach ausgeprägtes Ringsystem, das schon seit der Pioneer-11-Mission 1974 vermutet wurde und 1979 von Voyager 1 erstmals fotografiert werden konnte. Außer den hellen und dunklen äquatorparallelen Wolkenbändern fällt an Jupiter vor allem der Große Rote Fleck auf (GRF). Der GRF ist ein riesiger ovaler Antizyklon. Der GRF wurde im Jahr 1664 erstmals von dem englischen Naturforscher Robert Hooke beschrieben. Aufgrund seiner Größe ist der GRF bereits in Amateurteleskopen sichtbar.

Jupiter besitzt 79 bekannte Monde. Sie können in mehrere Gruppen unterteilt werden. Die Galileischen Monde Io, Europa, Ganymed und Kallisto wurden im Jahr 1610 unabhängig voneinander durch Galileo Galilei und Simon Marius entdeckt. Neben den Galileischen Monden gibt es vier weitere Monde auf planetennahen und nur wenig geneigten Bahnen: Metis, Adrastea, Amalthea und Thebe. Ihre Durchmesser (20 bis 131 km) sind wesentlich kleiner als die der Galileischen Monde. Die restlichen Monde sind kleine bis kleinste Objekte und tragen teilweise noch Zahlencodes, bis sie von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) einen Namen zugewiesen bekommen.