Wetter

Alle reden vom Wetter. Es beeinflusst uns nicht unerheblich. Viele Menschen sind wetterfühlig – ein Zeichen, dass sich was ändern könnte. Trotz immer genauerer Wettervorhersagen sind wir vor Überraschungen nicht geschützt. Wetter ist zu komplex, um es genau bestimmen zu können. Bei unseren astronomischen Vorhaben hat uns das Wetter oft schon ein Schnäppchen geschlagen, deshalb behalten wir es stets im Auge und machen das Beste draus.

Goldener Henkel am Pfingstwochenende 2024 am zunehmenden Mond

Goldener Henkel am Pfingstwochenende 2024 am zunehmenden Mond

Hauptziel unserer Teleskop-Beobachtung am 18. Mai 2024 war der Goldene Henkel auf dem um 20:30 Uhr zu 79,6 % beleuchteten zunehmenden Mond. Dieser Hell-Dunkel-Effekt ist links oben am Mond zu sehen. Bei der halbkreisförmigen Bergkette handelt es sich um das lunare Jura-Gebirge. Während sich die angrenzende Ebene der Regenbogenbucht noch im Schatten befindet, werden die bis zu 6.000 Meter hohen Gipfel der Montes Jura bereits vom Licht der Sonne angestrahlt und scheinen über dem noch dunklen Teil der Mondoberfläche zu schweben.

Schmale Mondsichel am 9. Mai 2024

Schmale Mondsichel am 9. Mai 2024

Nach Tagen mit Gewittern, Sturm und Regenschauern gab es an Christi Himmelfahrt, am 9. Mai 2024, in Mainfranken erstmals wieder einen herrlichen Sonnentag und viele Menschen waren unterwegs, um den Vatertag zu feiern. Am Abend konnten wir einen Tag nach Neumond die schmale Mondsichel am klaren Nordwesthimmel beobachten und schöne Fotos machen.

PV-Anlage und Wärmepumpe im April 2024
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PV-Anlage und Wärmepumpe im April 2024

Im April 2024 produzierte unsere PV-Anlage insgesamt 1.359,2 kWh Strom (103,17 kWh pro kWp). Das sind 82,7 kWh mehr Strom als im April 2023 mit 1.276,5 kWh (96,89 kWh pro kWp). 190 kWh von dem selbst erzeugten Strom konnten wir beim Betrieb unserer Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP) für Heizen und Warmwasser verwenden. Vom 8. bis 15. April konnten wir die Heizfunktion ganz abschalten.

Das Wetter in Deutschland im April 2024

Das Wetter in Deutschland im April 2024

Vom Sommer in den Winter und wieder zurück, das bot der diesjährige April. Zum Start in den Monat wurde der Natur ein richtiger Booster verpasst, denn aus nordafrikanischen Gefilden wurde eine sehr warme Luftmasse nach Deutschland geführt. Zur Monatsmitte kam es dann, unter anderem im Zusammenhang mit einer sehr gut ausgebildeten Kaltfront, zu einem deutlichen Wetterumschwung. Zum Monatsende kam dann der Frühling mit wieder höheren Temperaturen zurück.

Typisches Aprilwetter
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Typisches Aprilwetter

Am Nachmittag des 18. April 2024 gab es in Eisingen in Unterfranken ein Gewitter. Kurz darauf setzte Graupelschauer ein, der unseren Garten schnell in eine kleine Winterlandschaft verwandelte. Als Gartenbesitzer sind wir dann besonders um unsere Pflanzen besorgt.

Das Wetter in Deutschland im März 2024

Das Wetter in Deutschland im März 2024

Deutschland erlebte 2024 den wärmsten März seit Messbeginn im Jahr 1881. Schon der Februar 2024 hatte einen Temperaturrekord gebracht. Zwei aufeinanderfolgende Monatsrekorde gab es zuletzt 2018 mit dem damaligen April und Mai, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Niederschlagsmenge fiel im März 2024 deutlich zu niedrig aus, in Teilen Ostdeutschlands war das Defizit am stärksten. Dagegen bot die Sonne eine nahezu märztypische Sonnenscheindauer.

PV-Anlage und Wärmepumpe im März 2024
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PV-Anlage und Wärmepumpe im März 2024

Im März 2024 produzierte unsere PV-Anlage insgesamt 966,2 kWh Strom (73,34 kWh pro kWp). Das sind 105,4 kWh mehr Strom als im März 2023 mit 860,8 kWh (65,34 kWh pro kWp). 239 kWh von dem selbst erzeugten Strom konnten wir beim Betrieb unserer Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP) für Heizen und Warmwasser verwenden.

Saharastaub am Osterwochenende 2024 über Mainfranken

Saharastaub am Osterwochenende 2024 über Mainfranken

Noch am Karfreitagabend, 29. März 2024, hatte der Wetterdienst „WetterOnline“ für unseren Wohnort Eisingen für den Karsamstag, 30. März 2024, insgesamt 11 Stunden Sonnenschein und bis zu 22 °C vorhergesagt. Während des Samstagvormittags wurde die Sonnenscheindauer vom gleichen Wetterdienst auf 6 Stunden korrigiert. Aufgrund des Saharastaubs schien die Sonne aber nicht einmal eine Stunde und die Höchsttemperatur lag rund 6 Grad niedriger, als ursprünglich angekündigt.