Coronavirus

Würzburg: Marienkapelle - Grafeneckart (Rathaus) - Löwenbrücke (Ludwigsbrücke)

Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren. In diesem Jahr wird die Stadt Würzburg aufgrund der weit verbreiteten Einschränkungen durch das Corona-Virus diesen Tag, der am 13. September 2020 unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ stattfindet, nur digital durchführen können.

Während des Hochwassers am 16.01.2011 in Würzburg. Blick von der Alten Mainbrücke in die Domstraße mit St. Kiliansdom.

Schwierige Abwägung vor dem Hintergrund erneut steigender Corona-Fallzahlen

Die Stadt Würzburg hat sich die Abwägung, ob in Zeiten von Corona ein verkaufsoffener Mantelsonntag rechtlich und tatsächlich stattfinden kann, nicht leicht gemacht. Nun teilte man den Partnern vom Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß e.V.“ (WümS) und dem Handelsverband Bayern (HBE), die Entscheidung mit, dass man für die geplanten Besuchermagnete „Familienmesse mit Themenwelten“ und „verkaufsoffener Mantelsonntag“ in der Innenstadt bei allem Wohlwollen keine Genehmigungsgrundlage sehe.

Neumünster, Grafeneckart und Kiliansdom in Würzburg am 18. Mai 2020

Ihre Einnahmen sind in den vergangenen Wochen vollständig weggebrochen: Seit Mitte März 2020 sind die meisten Kultureinrichtungen in Würzburg geschlossen. Ein Weg zur Normalität und damit wieder zu vollen Häusern und gefüllten Kassen der Kulturbetriebe ist derzeit nicht in Sicht.

Menschenleerer Burghof der Festung Marienberg in Würzburg am 18. Mai 2020

Im Mai 2020 haben wir die Mainfrankenmetropole Würzburg wiederholt für unsere Wanderungen gewählt. Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass die gewohnten Touristenströme ausblieben. Am 18. Mai 2020 sind wir vom Talaveraplatz durch das Gelände der Landesgartenschau 1990 hoch zur Festung Marienberg gelaufen. Im Burghof waren wir die einzigen Besucher und konnten dort ganz ungestört fotografieren. Die Sichtbedingungen waren grandios.

Konstellation der drei Planeten Mars, Saturn und Jupiter am 19. April 2020 um 05:44 Uhr

Zwei Forschungsflugzeuge untersuchen verringerte Schadstoffkonzentrationen in der Luft

Ein klarer blauer Himmel ohne Kondensstreifen und leere Straßen – eine typische Situation während des Corona-Lockdowns. Der Verkehr, vor allem der Flugverkehr und die Industrieproduktion wurden durch die CoViD19-Pandemie weltweit heruntergefahren, und noch immer sind in Europa weniger Flugzeuge und Autos unterwegs als vor der Krise.

Irisierende Wolken mit Kondensstreifen am 8. Juni 2017 um 18:43 Uhr

Reisebegrenzungen zur Eindämmung der CoViD19-Pandemie führten seit Mitte März 2020 zu einem massiven Rückgang des globalen Luftverkehrsaufkommens. Für April 2020 gibt die europäische Flugsicherungsbehörde EUROCONTROL gegenüber dem Anfang des Vormonats einen Rückgang des Lufttransportvolumens in Europa um fast 90 Prozent an.

Sonnenuntergang in Eisingen am 5. Mai 2020 um 20:34 Uhr

Die Hälfte der Menschheit ist im Zuge der Corona-Pandemie durch Lockdown-Maßnahmen betroffen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der europäische Satellit Sentinel-5P im Vergleich zum letzten Jahr global einen starken Rückgang von Stickstoffdioxid (NO2) zeigt. Stickstoffdioxid ist ein Indikator für Luftbelastung durch industrielle Produktion und Verkehr.

Artur mit Atemschutzmaske

Schrittweise Erleichterungen bei den beschlossenen Maßnahmen in der Corona-Pandemie / Allgemeine Ausgangsbeschränkung entfällt / Erleichterungen bei Besuchsverbot in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen / Maßvolle Öffnung bei Hotellerie und Gastronomie

Artur mit Atemschutzmaske

Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie / Maßnahmen bis 10. Mai verlängert / Änderungen insbesondere bei Gottesdiensten, Versammlungen und Ladengeschäften

Flare des Satelliten Iridium 11 am 24. Juli 2018 um 22:17 Uhr

Satelliten beobachten dramatische Veränderungen unserer Erde

Millionen Menschen gingen am 22. April 1970 – also heute vor 50 Jahren – in den USA auf die Straßen, um gegen Ölpest, Umweltverschmutzung, Walfang und Giftmüll zu demonstrieren – und sie begründeten damit eine Initiative, die schon bald den gesamten Globus erfassen sollte: Die Umweltbewegung, an die der heutige “Earth-Day” erinnert, hat unsere Zivilisation geprägt – vielfach mit wesentlichen Erkenntnissen aus dem Weltraum. In Corona-Zeiten lautet auch hier die Devise #EarthDayAtHome – unter diesem Hashtag sind beispielhaft Aktionen und Informationen zusammengestellt, die wir von zu Hause aus tun können, um unser Bewusstsein für die Verletzlichkeit und Einzigartigkeit unseres blauen Planeten zu schärfen.

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