Unser Garten im Mai 2019
Neben Ranunkel und Flieder blühen zur Zeit der Schneeball, die Weigelie und in den nächsten Tagen die Schwertlilien.
Alle reden vom Wetter. Es beeinflusst uns nicht unerheblich. Viele Menschen sind wetterfühlig – ein Zeichen, dass sich was ändern könnte. Trotz immer genauerer Wettervorhersagen sind wir vor Überraschungen nicht geschützt. Wetter ist zu komplex, um es genau bestimmen zu können. Bei unseren astronomischen Vorhaben hat uns das Wetter oft schon ein Schnäppchen geschlagen, deshalb behalten wir es stets im Auge und machen das Beste draus.
Neben Ranunkel und Flieder blühen zur Zeit der Schneeball, die Weigelie und in den nächsten Tagen die Schwertlilien.
Mit 9,6 Grad Celsius lag im April der Temperaturdurchschnitt um 2,2 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.
In vielen Regionen Deutschlands sind 2019 zum Start der Vegetationsperiode die Böden viel trockener als im vieljährigen Durchschnitt.
Der Sonnenschein wich mit etwa 115 Stunden kaum von seinem Soll von 111 Stunden ab. Am häufigsten zeigte sich die Sonne vom Bodensee bis in den Raum Stuttgart mit teilweise über 180 Stunden.
Wie im Vorjahr war auch der Winter 2018/2019 insgesamt mild, nass und sonnig. Im niederschlagsreichen Dezember wurde der vorangegangenen monatelangen Trockenserie endlich ein Ende gesetzt und die Böden bekamen wieder ein wenig Wasser.
Nachdem Dezember und Januar den Wasserhaushalt in Deutschland ein wenig aufbessern konnten, lief der Februar 2019 wieder in die andere Richtung. Erneut dominierten Hochdruckgebiete mit geringer Bewölkung.
Anfang Dezember stellte sich die Wetterlage um: Die vorher über Monate hinweg dominierenden Hochdruckgebiete wanderten nach Osten ab und machten den Weg frei für atlantische Tiefdruckgebiete, die nun mit ihren Ausläufern direkt über Mitteleuropa hinwegzogen.
Das Jahr 2018 präsentierte sich als das wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen. Auch gehörte es zu den niederschlagsärmsten Jahren seit 1881.
Anfang Dezember stellte sich die Wetterlage um: Die vorher über Monate hinweg dominierenden Hochdruckgebiete wanderten nach Osten ab und machten den Weg frei für atlantische Tiefdruckgebiete, die nun mit ihren Ausläufern direkt über Mitteleuropa hinwegzogen.
Auch im Herbst 2018 riss die extrem warme, trockene und sonnige Witterung nicht ab. Die folgenschwere niedrige Bodenfeuchtesituation konnte sich kaum entspannen und phänologisch betrachtet ging ein außergewöhnliches Jahr zu Ende. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) über die Auswirkungen des Wetters auf die Landwirtschaft in Deutschland im Herbst 2018.