ISS zwischen Jupiter und Mond
Überflug der ISS im Sternbild Zwillinge. Links im Bild oberhalb der ISS sind Castor und Pollux, die Hauptsterne der Zwillinge und rechts im Bild das Sternbild Orion zu sehen.
Die visuelle Astronomie ist ein Teilbereich der optischen Astronomie, die sich mit der Beobachtung der Himmelsobjekte (astronomische Phänomenologie) im elektromagnetischen Spektralbereich des sichtbaren Lichts befasst. Die Astrofotografie nimmt innerhalb der Fotografie eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt wegen ihrer extremen Bedingungen und ihrer Abhängigkeit vom Wetter. Die regelmäßige Himmelsbeobachtung im unmittelbaren Wohnbereich von Eisingen bietet uns am ehesten die Chance, einzigartige Schnappschüsse zu erzielen.
Überflug der ISS im Sternbild Zwillinge. Links im Bild oberhalb der ISS sind Castor und Pollux, die Hauptsterne der Zwillinge und rechts im Bild das Sternbild Orion zu sehen.
Helle Leuchterscheinung, die durch Reflexion von Sonnenlicht am Satelliten IRIDIUM 25 entstand. Die Helligkeit betrug im Maximum -8,4 mag.
Von der Flugbahn her war es ein Idealüberflug. Ein kleines Problem war nur der noch relativ helle Himmel. Erst durch die Bildbearbeitung konnte die ISS deutlich vom Hintergrund hervorgehoben werden.
Am 16. August 2013 haben wir den Goldenen Henkel erstmals anstatt mit der WebCam mit einer Spiegelreflexkamera über unser Teleskop als Einzelbild aufgenommen.
Im Jahre 1610 entdeckte Galileo Galilei die vier großen Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto (auch Callisto), die auch als die Galileischen Monde bekannt sind.
Tagelang hatten wir von unserem Standort Eisingen aus versucht, den Kometen Panstarrs zu beobachten. Bis einschließlich 14. März 2013 hatten wir keine Chance. Jedes Mal schob sich zur günstigsten Beobachtungszeit eine dicke Wolkendecke vor den Westhimmel und so blieb unser Vorhaben nur ein Wunschgedanke.
Der Himmelsnordpol ist der Punkt nahe dem Polarstern (α Ursae minoris) im Sternbild Kleiner Bär bzw. Kleiner Wagen, um den sich scheinbar das Himmelsgewölbe in seiner täglichen Bewegung dreht.
In der Zeit vom 17. Juli bis zum 28. August sind die Perseiden vereinzelt zu sehen, vor allem aber zwischen dem 10. und dem 14. August tummeln sich alljährlich besonders viele der vermeintlichen Glücksbringer am nächtlichen Sternenhimmel.
Am 22. September 2010 begann Europa – einer der vier Galileischen Monde – um 04:00 Uhr direkt vor Jupiter durchzulaufen und sein Schatten betrat die Planetenscheibe. Auf der rechten der drei Aufnahmen des nachfolgenden Bildes kann man also eine Sonnenfinsternis auf Jupiter sehen.
Auf unserem Foto vom 30. August 2008 ist der Gasriese Jupiter zu sehen. Er war heute Abend der einzige sichtbare Planet und stand während der Aufnahme 16,5 Bogengrad über dem Horizont im Sternbild Schütze.