Wetter

Alle reden vom Wetter. Es beeinflusst uns nicht unerheblich. Viele Menschen sind wetterfühlig – ein Zeichen, dass sich was ändern könnte. Trotz immer genauerer Wettervorhersagen sind wir vor Überraschungen nicht geschützt. Wetter ist zu komplex, um es genau bestimmen zu können. Bei unseren astronomischen Vorhaben hat uns das Wetter oft schon ein Schnäppchen geschlagen, deshalb behalten wir es stets im Auge und machen das Beste draus.

  • Das Wetter in Deutschland im April 2023

    Erster zu nasser April in Deutschland seit 15 Jahren. Mit etwa 150 Stunden verpasste die Sonne im April ihren Sollwert von 154 Stunden (Periode 1961 bis 1990) nur geringfügig. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (183 Stunden) war das Minus von etwa einem Fünftel deutlicher. Das Küstenumfeld erlebte über 200 Sonnenstunden. In den östlichen Mittelgebirgen und an den Alpen halbierte sich die dort typische Anzahl.

  • Schmale Mondsichel mit Erdlicht am 21. April 2023

    Am 20. April 2023 war Neumond und eine Sonnenfinsternis hat weite Teile Australiens und Ozeaniens verdunkelt. Es handelte sich um eine besonders seltene hybride Sonnenfinsternis. Die Sonnenfinsternis über dem Indischen Ozean war zu Beginn ringförmig, wurde aber nach kurzer Zeit total und verwandelte sich kurz vor ihrem Ende über dem Pazifik wieder in eine ringförmige Sonnenfinsternis. In Europa haben wir davon nichts mitbekommen. Dafür konnten wir am Abend des 21. April 2023 am Westhimmel erstmals nach Neumond die zu 2,8% beleuchtete Mondsichel beobachten.

  • Das Wetter in Deutschland im März 2023

    Mit 100 Stunden verfehlte die Sonnenscheindauer im März ihr Soll von 111 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um 11 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (127 Stunden) betrug die negative Abweichung 27 Prozent. Vor allem auf der Schwäbischen Alb, im Alpenvorland und an den Küsten schien die Sonne deutlich über 120 Stunden.

  • Das Wetter in Deutschland im Februar 2023

    Mit gut 90 Stunden übertraf die Februarsonne ihr Soll von 72 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um 25 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (76 Stunden) betrug die positive Abweichung rund 19 Prozent. An der Grenze zur Schweiz und im Allgäu wurden teilweise über 130 Stunden Sonnenschein erfasst.

  • Sonnenfleckenaktivität am 13. Februar 2023

    Am 13. Februar 2023 konnten wir am Vormittag auf der Sonnenoberfläche trotz Nebel auffallend viele Sonnenflecken feststellen. Insgesamt 12 aktive Sonnenfleckenregionen waren zu sehen und ließen sich unter diesen besonderen Witterungsbedingungen ausnahmsweise ganz ohne Sonnenschutz fotografieren.

  • Komet C/2022 E3 (ZTF) und Mars am 10. Februar 2023

    Am Freitag, dem 10. Februar 2023 war es an unserem Beobachtungsort in Eisingen den ganzen Tag über bewölkt. Nach 20:30 Uhr riss die Wolkendecke auf und der Himmel zeigte sich wolkenlos. Wir nutzten die Gelegenheit für unsere vierte Beobachtung des Kometen C/2022 E3 (ZTF). Wie in unserem Hauptbeitrag bereits angekündigt, zieht der Komet vom 10. auf den 11. Februar 2023 am Planeten Mars vorbei.

  • Unsere dritte Beobachtung des Kometen C/2022 E3 (ZTF)

    Am 8. Februar 2023 haben wir zwischen 22 Uhr und 23 Uhr bei minus 3 Grad warm eingepackt unsere dritte Beobachtung des Kometen durchgeführt. Aufgrund der Nähe des Sternbildes Orion, haben wir anschließend noch den Gürtel des Orion und den Orionnebel (M 42) fotografiert.

  • Das Wetter in Deutschland im Januar 2023

    Mit etwa 35 Stunden verfehlte die Sonnenscheindauer im Januar ihr Soll von 44 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um fast 20 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (52 Stunden) betrug die negative Abweichung rund 35 Prozent. Mit dem Nordseeumfeld und dem Bergland waren es die exponierten Lagen der Republik, die mit örtlich teils über 60 Stunden den meisten Sonnenschein verbuchen konnten.

  • Unsere zweite Beobachtung des Kometen C/2022 E3 (ZTF)

    Insgesamt 10 Tage mussten wir uns gedulden, bis sich uns in Eisingen die zweite Gelegenheit bot, den Kometen C/2022 E3 (ZTF) wieder zu sehen. Am 29. Januar 2023 war es entgegen aller Erwartungen und Wettervorhersagen fast den ganzen Tag über sonnig. Am Abend verschwanden sogar die letzten Wolkenreste. Erst gegen Mitternacht zog der Himmel wieder zu.