Die ISS ist auch bei Mondlicht gut zu sehen
Heute Abend konnte man über Mitteleuropa trotz Mondlichts einen Überflug der Internationalen Raumstation (ISS) gut beobachten.
Die visuelle Astronomie ist ein Teilbereich der optischen Astronomie, die sich mit der Beobachtung der Himmelsobjekte (astronomische Phänomenologie) im elektromagnetischen Spektralbereich des sichtbaren Lichts befasst. Die Astrofotografie nimmt innerhalb der Fotografie eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt wegen ihrer extremen Bedingungen und ihrer Abhängigkeit vom Wetter. Die regelmäßige Himmelsbeobachtung im unmittelbaren Wohnbereich von Eisingen bietet uns am ehesten die Chance, einzigartige Schnappschüsse zu erzielen.
Heute Abend konnte man über Mitteleuropa trotz Mondlichts einen Überflug der Internationalen Raumstation (ISS) gut beobachten.
Am 14. Dezember 2015 konnte gegen 18:00 Uhr die zu 11,4% beleuchtete Sichel des zunehmenden Mondes ca. 13,5° über dem mainfränkischen Südwesthorizont mit Erdlicht beobachtet werden. Die Entfernung Erde – Mond betrug rund 378.000 km.
Am 14. Dezember 2015 erreichte der Geminiden-Meteorstrom sein Maximum. Das Wetter in Mainfranken ließ eine längere Beobachtung nicht zu, da gegen 19:00 Uhr Wolken die Sicht auf einen freien Sternenhimmel unmöglich machten. Dafür haben wir uns bereits gegen 18:00 Uhr die Sternbilder am Südwesthimmel, den Mond und den Planeten Neptun angeschaut.
Am Vormittag des 10. Dezember 2015 schien in Eisingen für kurze Zeit die Sonne. Dann zog Nebel auf, der sich bis in die Nacht hinein hielt. Kurz nach Mitternacht bot sich uns dann wider Erwarten ein grandioser Sternenhimmel. Am meisten haben wir uns darüber gefreut, dass wir den nur rund 6 mag hellen Planeten Uranus mit aufs Bild bekommen haben.
Heute Abend zeigte sich die gut 23% beleuchtete zunehmende Mondsichel in der Dämmerung im Abendrot.
Am Morgen des 3. November 2015 konnte man an unserem Standort recht gut die enge Begegnung zwischen dem Mars und der strahlend hellen Venus beobachten. Mit dazu gesellten sich oberhalb der beiden der Planet Jupiter und der Mond.
Auf der Nordhemisphäre der Sonne ist seit einigen Tagen eine auffallend große Fleckengruppe zu sehen, die aus 28 Einzelflecken besteht und die Bezeichnung AR 2443 (Active Region 12443) trägt.
Heute Morgen konnten wir am Südosthimmel die Konstellation der drei Planeten Mars – Venus – Jupiter am wolkenlosen, blauen Himmel fotografieren.
Bisher war es uns aufgrund der dichten Bewölkung nicht möglich, das große Planetentreffen am Morgenhimmel zu beobachten. Dafür haben wir uns heute Abend trotz der Bewölkung die Internationale Raumstation (ISS) als Beobachtungsobjekt vorgenommen.
Zur Zeit kann der Rote Planet Mars in den frühen Morgenstunden gut im Osten am Morgenhimmel beobachtet werden. Morgen (6. Oktober 2015) geht er in Mainfranken um 04:10 Uhr im Ostnordosten auf.