Mond begegnet Jupiter am Morgenhimmel
Am Morgen des 19. Januar 2017 stand der abnehmende Mond nur 3 Vollmonddurchmesser über dem -2,1 mag hellen Planeten Jupiter. Wir haben uns die Konstellation bei eisigen minus 10 Grad angeschaut.
Die visuelle Astronomie ist ein Teilbereich der optischen Astronomie, die sich mit der Beobachtung der Himmelsobjekte (astronomische Phänomenologie) im elektromagnetischen Spektralbereich des sichtbaren Lichts befasst. Die Astrofotografie nimmt innerhalb der Fotografie eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt wegen ihrer extremen Bedingungen und ihrer Abhängigkeit vom Wetter. Die regelmäßige Himmelsbeobachtung im unmittelbaren Wohnbereich von Eisingen bietet uns am ehesten die Chance, einzigartige Schnappschüsse zu erzielen.
Am Morgen des 19. Januar 2017 stand der abnehmende Mond nur 3 Vollmonddurchmesser über dem -2,1 mag hellen Planeten Jupiter. Wir haben uns die Konstellation bei eisigen minus 10 Grad angeschaut.
Am 12. Januar 2017 standen die beiden Planeten Venus und Neptun am Südwesthimmel recht eng beieinander. Gegen 20 Uhr betrug der Abstand lediglich 22 Bogenminuten. Ein wolkenverhangener Himmel machte es uns unmöglich, die Konstellation zu beobachten.
Wir Sterngucker profitieren in diesen Tagen von der ausgedehnten und stabilen Hochdruckzone über Mitteleuropa. Sie beschert uns einen sternklaren Himmel. Bei minus 10 Grad gestaltet sich das Fotografieren aber nicht gerade einfach.
Morgen Abend, 14. Januar, kommt es zu einer sehr engen Begegnung von Venus und dem mit bloßem Auge sichtbaren Stern Lambda Aquarii. Um 16:47 Uhr beträgt der Abstand zwischen den beiden Gestirnen nur 4,2 Bogenminuten, rund 30° über dem SSW-Himmel.
Vollmond mit randfernem Mare Crisium Heute Mittag erreicht der Mond um 12:34 Uhr die Vollmondstellung. Mit einem Abstand von rund 366.000 Kilometern befindet er sich in Erdnähe. Es erwartet uns die längste Vollmondnacht des Jahres.
Gestern erreichte der zunehmende Mond um 20:47 Uhr die Halbmondstellung. Dank des klaren Wetters haben wir ihn das erste Mal um 22:48 Uhr und um 00:25 Uhr vor dem Untergang fotografiert.
Sturmtief „Axel“ bringt Nord- und Ostsee womöglich eine Flut. Das Sturmtief, welches sich mit seinem Schwerpunkt von der Ostsee rasch ins Baltikum verlagert, beeinflusst das Wetter heute in Bayern. Am Nachmittag zeigte sich in Mainfranken sogar die Sonne und ermöglichte eine zeitlang einen Blick auf den zunehmenden Mond und die Venus.
Am Abend des 30. Dezember 206 zeigte sich die zu 1,8% beleuchtete schmale Mondsichel während der nautischen Dämmerung erstmals nach Neumond (Erstlicht) am klaren, wolkenlosen Südwesthimmel von Eisingen.
Sieben Tage mussten wir uns gedulden, bis sich an unserem Standort bei leichtem Frost und bodennah feuchter Kaltluft wieder einmal ein wolkenloser Sternhimmel zeigte. Wir gedenken der Opfer des abscheulichen Terroranschlags am Abend des 19. Dezember 2016 auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin.
Am 13. Dezember 2016 wollten wir in den frühen Morgenstunden die Bedeckung von Aldebaran durch den Mond fotografieren. Dichte Bewölkung am Westhimmel unseres Standortes verhinderte jedoch die Beobachtung dieses Ereignisses. Dafür bot sich uns ein wunderschöner Monduntergang.