Überflug der ISS am 13. Februar 2017
Eigentlich wollten wir heute Abend nur den glasklaren Abendhimmel mit Mars und Venus genießen. Während wir mit dem Superweitwinkel ein paar Aufnahmen machten, tauchte urplötzlich die ISS im Westen auf.
Die visuelle Astronomie ist ein Teilbereich der optischen Astronomie, die sich mit der Beobachtung der Himmelsobjekte (astronomische Phänomenologie) im elektromagnetischen Spektralbereich des sichtbaren Lichts befasst. Die Astrofotografie nimmt innerhalb der Fotografie eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt wegen ihrer extremen Bedingungen und ihrer Abhängigkeit vom Wetter. Die regelmäßige Himmelsbeobachtung im unmittelbaren Wohnbereich von Eisingen bietet uns am ehesten die Chance, einzigartige Schnappschüsse zu erzielen.
Eigentlich wollten wir heute Abend nur den glasklaren Abendhimmel mit Mars und Venus genießen. Während wir mit dem Superweitwinkel ein paar Aufnahmen machten, tauchte urplötzlich die ISS im Westen auf.
In der Nacht vom Freitag, 10. auf Samstag, 11. Februar 2017 ereignete sich eine Halbschattenfinsternis des Mondes. Gut zwei Stunden vor Beginn der Finsternis hatten wir an unserem Beobachtungsort noch leichten Schneefall. Während der gesamten Finsternis war es dann aber wolkenfrei.
Vom 06. auf den 07.02.2017 war zwischen 17:30 Uhr und 03:30 Uhr auf dem zunehmenden Mond im Bereich von Sinus Iridum der sogenannte Goldene Henkel sichtbar. Der bewölkte Himmel erschwerte jedoch die Beobachtung.
Heute Abend haben wir die Internationale Raumstation (ISS) bei ihrem Aufstieg vom Herbstviereck, knapp vorbei an Alpheratz (Sirrah) und dem Andromedanebel, bis hoch zur Kassiopeia beobachtet. Links im Bild sind der Mond, Mars, Venus und wenn man genau hinschaut, ganz schwach auch Uranus zu sehen.
Helle Erscheinungen am Nachthimmel sind immer wieder faszinierend. Im Gegensatz zu den Sternschnuppen lassen sich die Flares der Iridium Satelliten auf die Sekunde genau berechnen. Heute Abend war für unseren Standort für 19:08 Uhr und 34 Sekunden das Maximum eines recht hellen Flares des Satelliten Iridium 50 vorhergesagt.
Heute Abend standen die Planeten Mars und Venus im Sternbild Fische am Südwesthimmel. Der -4,6 mag helle Abendstern ist so auffallend, dass uns immer wieder Anfragen erreichen, was das denn für ein Objekt am Himmel ist.
Nach zwei trüben Tagen durften wir uns heute in Mainfranken ab den Mittagsstunden bei plus 1 Grad wieder über Sonnenschein freuen. Die Sonne ging in Eisingen um 17:06 Uhr am wolkenlosen Himmel unter, gut 40 Minuten früher als noch vor vier Wochen.
Am 18. Januar haben wir Vesta am Tag ihrer Oppositionsstellung zwischen den Sternbildern Krebs und Zwillinge beobachtet. Um sie von den Sternen unterscheiden zu können, haben wir unsere Beobachtung am 19. Januar wiederholt und Vergleichsaufnahmen gefertigt.
Die klaren Nächte, die sich uns nun schon seit Tagen bieten, nutzen wir, um uns auch einmal mit den lichtschwachen und eher unscheinbaren Objekten zu befassen, denen wir für gewöhnlich nur wenig Aufmerksamkeit schenken. Gestern waren dies unter anderem der Zwergplanet Ceres und der Planet Uranus.
Am Morgen des 19. Januar 2017 stand der abnehmende Mond nur 3 Vollmonddurchmesser über dem -2,1 mag hellen Planeten Jupiter. Wir haben uns die Konstellation bei eisigen minus 10 Grad angeschaut.