Astronomische Highlights 2016
Grauer Himmel – dichter Nebel – Regen und eher trübe Aussichten für die kommenden Tage. So zeigt sich das neue Jahr 2016 in Eisingen in der ersten Woche.
Die visuelle Astronomie ist ein Teilbereich der optischen Astronomie, die sich mit der Beobachtung der Himmelsobjekte (astronomische Phänomenologie) im elektromagnetischen Spektralbereich des sichtbaren Lichts befasst. Die Astrofotografie nimmt innerhalb der Fotografie eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt wegen ihrer extremen Bedingungen und ihrer Abhängigkeit vom Wetter. Die regelmäßige Himmelsbeobachtung im unmittelbaren Wohnbereich von Eisingen bietet uns am ehesten die Chance, einzigartige Schnappschüsse zu erzielen.
Grauer Himmel – dichter Nebel – Regen und eher trübe Aussichten für die kommenden Tage. So zeigt sich das neue Jahr 2016 in Eisingen in der ersten Woche.
Am Heiligabend tauchte Merkur erstmals in der Abenddämmerung auf. Bis 4. Januar 2016 kann der eher unauffällige Planet während der nautischen Abenddämmerung knapp über dem Südwesthorizont beobachtet werden.
Der Komet C/2013 US10 (Catalina) wurde am 31. Oktober 2013 als Nebenprodukt der Catalina Sky Survey entdeckt.
Auf unserem Beitragsbild von 22:03 Uhr konnte für einige Minuten ein schwach ausgeprägter 22°-Ring (Halo) um den Mond gesehen werden. Den letzten Weihnachts-Vollmond gab es am 25. Dezember 1977.
Eigentlich wollten wir heute in den frühen Morgenstunden letztmals in diesem Jahr den Goldenen Henkel am Mond beobachten. Eine geschlossene Wolkendecke versperrte jedoch die Sicht. Erst am Nachmittag zeigte sich der zunehmende Mond wieder frei von Wolken.
Heute Abend konnte man über Mitteleuropa trotz Mondlichts einen Überflug der Internationalen Raumstation (ISS) gut beobachten.
Am 14. Dezember 2015 konnte gegen 18:00 Uhr die zu 11,4% beleuchtete Sichel des zunehmenden Mondes ca. 13,5° über dem mainfränkischen Südwesthorizont mit Erdlicht beobachtet werden. Die Entfernung Erde – Mond betrug rund 378.000 km.
Am 14. Dezember 2015 erreichte der Geminiden-Meteorstrom sein Maximum. Das Wetter in Mainfranken ließ eine längere Beobachtung nicht zu, da gegen 19:00 Uhr Wolken die Sicht auf einen freien Sternenhimmel unmöglich machten. Dafür haben wir uns bereits gegen 18:00 Uhr die Sternbilder am Südwesthimmel, den Mond und den Planeten Neptun angeschaut.
Am Vormittag des 10. Dezember 2015 schien in Eisingen für kurze Zeit die Sonne. Dann zog Nebel auf, der sich bis in die Nacht hinein hielt. Kurz nach Mitternacht bot sich uns dann wider Erwarten ein grandioser Sternenhimmel. Am meisten haben wir uns darüber gefreut, dass wir den nur rund 6 mag hellen Planeten Uranus mit aufs Bild bekommen haben.
Heute Abend zeigte sich die gut 23% beleuchtete zunehmende Mondsichel in der Dämmerung im Abendrot.