Überflug der ISS im August 2015
Vergangene Nacht gab es über Mitteleuropa wieder insgesamt drei Überflüge der Internationalen Raumstation (ISS). Wir haben uns den zweiten angeschaut.
Die visuelle Astronomie ist ein Teilbereich der optischen Astronomie, die sich mit der Beobachtung der Himmelsobjekte (astronomische Phänomenologie) im elektromagnetischen Spektralbereich des sichtbaren Lichts befasst. Die Astrofotografie nimmt innerhalb der Fotografie eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt wegen ihrer extremen Bedingungen und ihrer Abhängigkeit vom Wetter. Die regelmäßige Himmelsbeobachtung im unmittelbaren Wohnbereich von Eisingen bietet uns am ehesten die Chance, einzigartige Schnappschüsse zu erzielen.
Vergangene Nacht gab es über Mitteleuropa wieder insgesamt drei Überflüge der Internationalen Raumstation (ISS). Wir haben uns den zweiten angeschaut.
Am 3. August 2015 haben wir ein neues Video auf YouTube hochgeladen. Es zeigt die Mondoberfläche, betrachtet mit der WebCam durch unser 8-Zoll-Teleskop. Der Mond ist abnehmend, hat eine Phase von 0,93 und ist zu 92,7% beleuchtet.
Am Abend des 31. Juli 2015 war „Blue Moon“. Doch keine Sorge, der Mond zeigte sich in seiner gewohnten Farbe. Ein „Blue Moon“ ist im englischen Sprachraum landläufig die Bezeichnung für einen zweiten Vollmond innerhalb eines Monats.
Zurzeit ist die Internationale Raumstation (ISS) noch eher ein Beobachtungsobjekt für Spätheimkehrer bzw. für Frühaufsteher. Das wird sich aber in den nächsten Tagen schnell ändern.
Am frühen Morgen des 23. Juli ist die Venus stationär und dann rückläufig. Wie bereits berichtet, verschlechtern sich nach dem 25. Juli die Sichtbedingungen für Venus als Abendstern erheblich.
Heute Abend konnte auf dem zunehmenden Mond das Erdlicht gut mit bloßem Auge beobachtet werden, während die unbedeutende Sternbedeckung nur teleskopisch zu sehen war.
So zeigte sich die Sichel des zunehmenden Mondes heute Abend um 21:35 Uhr.
In Eisingen kann man mit die schönsten Sonnenuntergänge im Landkreis Würzburg beobachten und fotografieren. Wir haben sie direkt vor der Haustür.
Wie bereits in unserem Beitrag vom 4. Juli angekündigt, gesellte sich heute Abend die erst 7,5% beleuchtete, sehr schmale Sichel des zunehmenden Mondes zu den beiden hellsten Planeten.
Vergangene Nacht haben wir uns den Saturn im Teleskop angeschaut.