Beobachtung der ISS Anfang August 2015
Zurzeit ist die Internationale Raumstation (ISS) noch eher ein Beobachtungsobjekt für Spätheimkehrer bzw. für Frühaufsteher. Das wird sich aber in den nächsten Tagen schnell ändern.
Die visuelle Astronomie ist ein Teilbereich der optischen Astronomie, die sich mit der Beobachtung der Himmelsobjekte (astronomische Phänomenologie) im elektromagnetischen Spektralbereich des sichtbaren Lichts befasst. Die Astrofotografie nimmt innerhalb der Fotografie eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt wegen ihrer extremen Bedingungen und ihrer Abhängigkeit vom Wetter. Die regelmäßige Himmelsbeobachtung im unmittelbaren Wohnbereich von Eisingen bietet uns am ehesten die Chance, einzigartige Schnappschüsse zu erzielen.
Zurzeit ist die Internationale Raumstation (ISS) noch eher ein Beobachtungsobjekt für Spätheimkehrer bzw. für Frühaufsteher. Das wird sich aber in den nächsten Tagen schnell ändern.
Am frühen Morgen des 23. Juli ist die Venus stationär und dann rückläufig. Wie bereits berichtet, verschlechtern sich nach dem 25. Juli die Sichtbedingungen für Venus als Abendstern erheblich.
Heute Abend konnte auf dem zunehmenden Mond das Erdlicht gut mit bloßem Auge beobachtet werden, während die unbedeutende Sternbedeckung nur teleskopisch zu sehen war.
So zeigte sich die Sichel des zunehmenden Mondes heute Abend um 21:35 Uhr.
In Eisingen kann man mit die schönsten Sonnenuntergänge im Landkreis Würzburg beobachten und fotografieren. Wir haben sie direkt vor der Haustür.
Wie bereits in unserem Beitrag vom 4. Juli angekündigt, gesellte sich heute Abend die erst 7,5% beleuchtete, sehr schmale Sichel des zunehmenden Mondes zu den beiden hellsten Planeten.
Vergangene Nacht haben wir uns den Saturn im Teleskop angeschaut.
Vor lauter Arbeit an unseren Internetseiten hätten wir fast vergessen, einen Blick auf den wolkenlosen, sternklaren Abendhimmel von Eisingen zu werfen. Venus (-4,7 mag) strahlte doch gerade heute in größtem Glanz, bevor sie sich gegen Ende des Monats als Abendstern vom Nachthimmel verabschiedet, um als Morgenstern am Osthimmel wieder aufzutauchen.
Nach dem bislang heißesten Tag des Jahres in Deutschland, mit Temperaturen vielerorts um die 38 °C, haben wir uns heute Abend noch einmal die Konstellation von Venus und Jupiter am Westhimmel angeschaut. Aufgrund dichter Wolken war dies erst gegen 22:30 Uhr möglich, bei immerhin noch 29 °C.
Der helle Abendstern Venus (-4,7 mag) und der lichtschwächere Gasriese Jupiter (-1,8 mag) bilden während der Abenddämmerung nach wie vor ein auffälliges Paar am Westhimmel.