Starkregen am 9. Juli 2021 in Mainfranken
In den vergangenen Wochen gab es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Deutschland unter vorherrschendem Tiefdruckeinfluss häufig Schauer und Gewitter, wobei diese lokal zu Unwetter mutierten.
Gewitter, Hitze, Stürme, Starkregen, Schnee, Hagel, Blitze, einschließlich der Phänomene der atmosphärischen Optik, wie Regenbogen, Halos, irisierende Wolken, Höfe und Kränze, Abend- und Morgenröte geben uns die Chance zur Aufnahme prächtiger und mitunter seltener Wetterbilder.
In den vergangenen Wochen gab es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Deutschland unter vorherrschendem Tiefdruckeinfluss häufig Schauer und Gewitter, wobei diese lokal zu Unwetter mutierten.
Mit rund 260 Stunden übertraf die Sonnenscheindauer im Juni 2021 ihr Soll von 203 Stunden (Periode 1961-1990) um 28 Prozent, also recht deutlich. Im Vergleich zur Periode 1991-2020 lag die positive Abweichung bei gut 20 Prozent.
Mit rund 165 Stunden verfehlte die Sonnenscheindauer im Mai ihr Soll von 202 Stunden (Periode 1961 bis 1990) recht deutlich um 18 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 lag die negative Abweichung bei gut 23 Prozent.
Der 26. Mai 2021 zeigte sich wiederholt regnerisch und es fühlte sich bei 12 Grad in der Spitze aufgrund der Windböen recht kalt an. Am Abend bildete sich im Süden von Eisingen für wenige Minuten ein recht kräftiger Regenbogen.
Mit 185 Stunden überragte die Sonnenscheindauer im April ihr Soll von 154 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um rund 20 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 war die Sonnenscheindauer mit 185 Stunden ausgeglichen.
Mit 144 Stunden überragte die Sonnenscheindauer im März ihr Soll von 111 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um fast 30 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung etwa 18 Stunden.
Eine scharfe Luftmassengrenze löste Anfang Februar in einem Streifen quer über der Mitte Deutschlands sehr starke Schneefälle mit teils enormen Schneeverwehungen aus. Vor allem dort führten klare Nächte zu lange nicht erlebter eisiger Kälte.
Ausgehend von einem Staubsturm über Algerien machte sich der Saharastaub über dem Atlantik auf den Weg nach West- und Mitteleuropa und erreichte Deutschland am vergangenen Montag.
Am Rande eines kräftigen Hochs wird mit lebhafter östlicher Strömung in den nächsten Tagen arktische Polarluft in die Nordhälfte gesteuert. Gleichzeitig zieht ein Tief von Frankreich nach Benelux, das wärmere Luft in die südlichen Landesteile lenkt.
Im Januar 2021 karrten Tiefdruckgebiete immer wieder Niederschläge, vorübergehend ungewöhnlich milde Luft und phasenweise kräftigen Wind über das Land hinweg. Am 21. tobte ein Sturmfeld von „Goran“ über der Nordwesthälfte Deutschlands.