Impressionen aus Bamberg
Bamberg, die kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken, zählt zur Metropolregion Nürnberg. Unsere Aufnahmen entstanden wenige Stunden vor dem schweren Unwetter, das Bamberg am 22. Juli 2015 voll traf.
Alle reden vom Wetter. Es beeinflusst uns nicht unerheblich. Viele Menschen sind wetterfühlig – ein Zeichen, dass sich was ändern könnte. Trotz immer genauerer Wettervorhersagen sind wir vor Überraschungen nicht geschützt. Wetter ist zu komplex, um es genau bestimmen zu können. Bei unseren astronomischen Vorhaben hat uns das Wetter oft schon ein Schnäppchen geschlagen, deshalb behalten wir es stets im Auge und machen das Beste draus.
Bamberg, die kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken, zählt zur Metropolregion Nürnberg. Unsere Aufnahmen entstanden wenige Stunden vor dem schweren Unwetter, das Bamberg am 22. Juli 2015 voll traf.
Heute Nachmittag hat der DWD für unsere Gegend zwei amtliche Unwetterwarnungen in Folge herausgegeben. Was den Starkregen betrifft, hatten wir uns schon gefreud. Vergeblich, wie der Blick zum Himmel gezeigt hat.
Wie bereits in unserem Beitrag vom 4. Juli angekündigt, gesellte sich heute Abend die erst 7,5% beleuchtete, sehr schmale Sichel des zunehmenden Mondes zu den beiden hellsten Planeten.
Am 17. Juli 2015 stieg wieder einmal die Hoffnung auf etwas Regen. Bereits am Nachmittag zogen immer wieder Gewitter auf, aber das ersehnte Wasser von oben blieb aus.
Kurz vor 09:00 Uhr hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) heute seine Vorabinformation ‚Unwetter‘ für den Landkreis und die Stadt Würzburg herausgegeben. Um 18:35 Uhr folgte dann die bekannte Meldung:
Nach ersten Berichten am gestrigen Abend und einer üblichen Datenprüfung durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) wurde der neue deutsche Temperaturrekord für Kitzingen nun offiziell bestätigt.
Bei der momentanen Witterung war es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch bei uns in Mainfranken das erste schwere Gewitter auftaucht.
Nach dem bislang heißesten Tag des Jahres in Deutschland, mit Temperaturen vielerorts um die 38 °C, haben wir uns heute Abend noch einmal die Konstellation von Venus und Jupiter am Westhimmel angeschaut. Aufgrund dichter Wolken war dies erst gegen 22:30 Uhr möglich, bei immerhin noch 29 °C.
Eigentlich sollte bei uns gestern die 36-Grad-Marke geknackt werden. Dazu kam es allerdings nicht. Letztendlich waren es dann aber doch „nur“ 35 °C im Schatten. Heute und am Sonntag sind 38 °C gemeldet und in Deutschland wird ein neuer Hitzerekord erwartet.
Der helle Abendstern Venus (-4,7 mag) und der lichtschwächere Gasriese Jupiter (-1,8 mag) bilden während der Abenddämmerung nach wie vor ein auffälliges Paar am Westhimmel.