Goldener Henkel am Pfingstwochenende 2024 am zunehmenden Mond
Hauptziel unserer Teleskop-Beobachtung am 18. Mai 2024 war der Goldene Henkel an dem um 20:30 Uhr zu 79,6 % beleuchteten zunehmenden Mond.
Alle reden vom Wetter. Es beeinflusst uns nicht unerheblich. Viele Menschen sind wetterfühlig – ein Zeichen, dass sich was ändern könnte. Trotz immer genauerer Wettervorhersagen sind wir vor Überraschungen nicht geschützt. Wetter ist zu komplex, um es genau bestimmen zu können. Bei unseren astronomischen Vorhaben hat uns das Wetter oft schon ein Schnäppchen geschlagen, deshalb behalten wir es stets im Auge und machen das Beste draus.
Hauptziel unserer Teleskop-Beobachtung am 18. Mai 2024 war der Goldene Henkel an dem um 20:30 Uhr zu 79,6 % beleuchteten zunehmenden Mond.
Am Morgen des 8. Mai 2024 ereignete sich ein Flare der Klasse X1.0 zentral auf der Sonnenoberfläche. Auf SOHO LASCO C3 war ein Full-Halo CME zu erkennen. Dieser war erdgerichtet und erreichte am Abend des 10. Mai das Magnetfeld der Erde. Sein Ursprung war die Sonnenfleckengruppe AR 3664, die wir in unserem Beitrag im Anschluss an die Polarlichtbilder in einer Bildergalerie und in einem YouTube Video zeigen.
Nach Tagen mit Gewittern, Sturm und Regenschauern gab es an Christi Himmelfahrt, am 9. Mai 2024, in Mainfranken erstmals wieder einen herrlichen Sonnentag und viele Menschen waren unterwegs, um den Vatertag zu feiern. Am Abend konnten wir einen Tag nach Neumond die schmale Mondsichel am klaren Nordwesthimmel beobachten und schöne Fotos machen.
Im April 2024 produzierte unsere PV-Anlage insgesamt 1.367,2 kWh Strom (103,77 kWh pro kWp). Das sind 90,7 kWh mehr Strom als im April 2023 mit 1.276,5 kWh (96,89 kWh pro kWp). 190 kWh von dem selbst erzeugten Strom konnten wir beim Betrieb unserer Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP) für Heizen und Warmwasser verwenden. Vom 8. bis 15. April konnten wir den aktiven Heizmodus ganz ausschalten.
Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit 2024, konnten wir während unserer Fahrradtour durch das Aalbachtal zur Mittagszeit am Himmel einen bunten Ring um die strahlende Sonne sehen. Der 22°-Ring ist ein Lichtring mit einem Radius von 22° um die Sonne. Sein rötlich-brauner Innenrand ist relativ scharf begrenzt. Der äußere Rand dagegen ist weiß und diffus.
Vom Sommer in den Winter und wieder zurück, das bot der diesjährige April. Zum Start in den Monat wurde der Natur ein richtiger Booster verpasst, denn aus nordafrikanischen Gefilden wurde eine sehr warme Luftmasse nach Deutschland geführt. Zur Monatsmitte kam es dann, unter anderem im Zusammenhang mit einer sehr gut ausgebildeten Kaltfront, zu einem deutlichen Wetterumschwung. Zum Monatsende kam dann der Frühling mit wieder höheren Temperaturen zurück.
Am Nachmittag des 18. April 2024 gab es in Eisingen in Unterfranken ein Gewitter. Kurz darauf setzte Graupelschauer ein, der unseren Garten schnell in eine kleine Winterlandschaft verwandelte. Als Gartenbesitzer sind wir dann besonders um unsere Pflanzen besorgt.
Deutschland erlebte 2024 den wärmsten März seit Messbeginn im Jahr 1881. Schon der Februar 2024 hatte einen Temperaturrekord gebracht. Zwei aufeinanderfolgende Monatsrekorde gab es zuletzt 2018 mit dem damaligen April und Mai, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Niederschlagsmenge fiel im März 2024 deutlich zu niedrig aus, in Teilen Ostdeutschlands war das Defizit am stärksten. Dagegen bot die Sonne eine nahezu märztypische Sonnenscheindauer.
Im März 2024 produzierte unsere PV-Anlage insgesamt 974,2 kWh Strom (73,94 kWh pro kWp). Das sind 113,4 kWh mehr Strom als im März 2023 mit 860,8 kWh (65,34 kWh pro kWp). 239 kWh von dem selbst erzeugten Strom konnten wir beim Betrieb unserer Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP) für Heizen und Warmwasser verwenden.
Noch am Karfreitagabend, 29. März 2024, hatte der Wetterdienst „WetterOnline“ für unseren Wohnort Eisingen für den Karsamstag, 30. März 2024, insgesamt 11 Stunden Sonnenschein und bis zu 22 °C vorhergesagt. Während des Samstagvormittags wurde die Sonnenscheindauer vom gleichen Wetterdienst auf 6 Stunden korrigiert. Aufgrund des Saharastaubs schien die Sonne aber nicht einmal eine Stunde und die Höchsttemperatur lag rund 6 Grad niedriger, als ursprünglich angekündigt.