22°-Ring schmückt die Sonne
Heute Nachmittag bildete sich gegen 16:00 Uhr am Südwesthimmel ein vollständiger 22°-Ring um die Sonne. Dieser Ring wird auch kleiner Ring genannt. Er ist die häufigste Haloerscheinung.
Ohne die Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie bildet das Zentrum unseres Sonnensystems. Im Vergleich zu anderen Sonnen ist sie nur ein durchschnittlich großer Stern. Sie enthält 99,86 % der gesamten Masse des Sonnensystems. Mit einem Durchmesser von rund 1,4 Millionen Kilometern übertrifft die Sonne den Durchmesser der Erde um das 109-fache und den des innersten Planeten Merkur sogar um das 285-fache.
Heute Nachmittag bildete sich gegen 16:00 Uhr am Südwesthimmel ein vollständiger 22°-Ring um die Sonne. Dieser Ring wird auch kleiner Ring genannt. Er ist die häufigste Haloerscheinung.
Die Sonne ist immer wieder einmal gut für Überraschungen. Vor über einer Woche sah es noch so aus, als ob wir unser Zentralgestirn erstmals in diesem Jahr ganz ohne Sonnenflecken antreffen würden. Dass dem nicht so ist, zeigt das Auftreten der riesigen Sonnenfleckengruppe AR 2529 und Tage später der kleinen Gruppe AR 2530.
Heute hat der Mond zwischen 09:30 Uhr und 10:20 Uhr den Planeten Venus bedeckt. An unserem Beobachtungsort hätten wir das Ereignis eigentlich beobachten können, dachten wir zumindest. Sehr schnell durchziehende Wolken machten aber die schon bei optimal herrschenden Sichtbedingungen recht schwierige Beobachtung letztendlich für uns unmöglich.
In Mainfranken konnten wir uns heute zu Beginn des meteorologischen Frühlingsanfangs stundenlang über strahlenden Sonnenschein erfreuen. Eher unpassend dazu die Wettermeldung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom selben Tag:
Mit 12 °C war es heute bei strahlendem Sonnenschein wieder einmal für die Jahreszeit viel zu mild. Das haben zwischenzeitlich auch die Insekten mitbekommen.
Bekanntlich wird weißes Licht, das schräg auf ein Prisma auftrifft, in die Spektralfarben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett zerlegt. Bei unserer Aufnahme von heute Nachmittag waren die Voraussetzungen für diesen Lichteffekt gegeben.
Vergangene Nacht, am 19. Januar 2016, wollten wir den Goldenen Henkel und in den frühen Morgenstunden die Bedeckung von Aldebaran durch den Mond beobachten. Wie schon so oft, machte uns wieder einmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
Mit einer Höchsttemperatur von 12 °C präsentierte sich der Heiligabend 2015 in diesem Jahr ganz und gar nicht winterlich, sondern wie angekündigt, frühlingshaft.
Am Dienstag, dem 22. Dezember 2015 beginnt um 05:48 Uhr der astronomische Winter. Mit Tageshöchsttemperaturen um die 11 °C werden diese Weihnachten wohl die mildesten sein, die wir in unserer Region je erlebt haben.
Der diesjährige November hat uns von Allerheiligen bis heute mit seinen für die Jahreszeit recht milden Temperaturen und zahlreichen Sonnenstunden erfreut. In der Region Mainfranken wurden tagsüber zeitweise fast die 20 °C erreicht und auch die Nächte lagen im zweistelligen Bereich. Im Süden des Landes war es noch wärmer.