Goldener Henkel im Mai 2021
Vom 21. auf den 22. Mai 2021 war der Goldene Henkel zwischen 23 Uhr und 03:45 Uhr am nur gelegentlich wolkenlosen Südwesthimmel auf dem zunehmenden Mond im Bereich von Sinus Iridum sichtbar.
Die visuelle Astronomie ist ein Teilbereich der optischen Astronomie, die sich mit der Beobachtung der Himmelsobjekte (astronomische Phänomenologie) im elektromagnetischen Spektralbereich des sichtbaren Lichts befasst. Die Astrofotografie nimmt innerhalb der Fotografie eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt wegen ihrer extremen Bedingungen und ihrer Abhängigkeit vom Wetter. Die regelmäßige Himmelsbeobachtung im unmittelbaren Wohnbereich von Eisingen bietet uns am ehesten die Chance, einzigartige Schnappschüsse zu erzielen.
Vom 21. auf den 22. Mai 2021 war der Goldene Henkel zwischen 23 Uhr und 03:45 Uhr am nur gelegentlich wolkenlosen Südwesthimmel auf dem zunehmenden Mond im Bereich von Sinus Iridum sichtbar.
Am 7. Mai 2021 haben wir Venus kurz nach 21 Uhr über dem West Nordwesthorizont im Feldstecher entdeckt. Eine gute Viertelstunde später fanden wir knapp 10° über dem Nordwesthorizont dann auch den deutlich lichtschwächeren Merkur.
Am 27. April 2021 befand sich der Mond um 01:19 Uhr mit 354.642 Kilometern in Erdnähe (Perigäum). In den Medien wurde wieder einmal von einem „Supermond“ berichtet, der aufgrund seiner Größe und Helligkeit faszinierte.
Am 22. April 2021 war der Goldene Henkel zwischen 14:15 Uhr und 22:45 Uhr hauptsächlich am noch taghellen wolkenlosen Himmel auf dem zunehmenden Mond im Bereich von Sinus Iridum sichtbar.
Eine knappe halbe Stunde nach Sonnenuntergang konnten wir den Mond oberhalb durchziehender Wolken gut mit bloßem Auge entdecken. Der zu 2,4% beleuchtete Erdtrabant befand sich zu diesem Zeitpunkt mit rund 405.500 Kilometer in Erdferne.
Am Morgen des 31. Dezember 2020 gab es um den zwischenzeitlich wieder abnehmenden Mond herum ein sogenanntes Halo in Form eines 22°-Rings. Während unserer Aufnahme von 06:35 Uhr trat als Silvesterbeigabe die Internationale Raumstation (ISS) gerade aus dem Erdschatten.
Leider ergab sich an unserem Standort in Eisingen zwischen dem 17. und 25. Dezember 2020 wetterbedingt keine Möglichkeit, die einzigartige Konstellation von Jupiter und Saturn zu beobachten. Erstmals am Abend des 1. Weihnachtsfeiertags bot sich uns ein klarer Himmel bei leichten Minustemperaturen.
Auf unserer Sonderseite zur Großen Konjunktion haben wir schon vor einigen Tagen auf die interessante Konstellation am 17. Dezember 2020 hingewiesen. Am Abend lösten sich an unserem Standort in Eisingen die Wolken allmählich auf und ermöglichten uns eine ausgiebige Beobachtung von Mond, Saturn und Jupiter.
Um 08:32 Uhr tritt der noch zunehmende Mond für uns in Deutschland nicht sichtbar in den Halbschatten der Erde ein. In Eisingen ist er nämlich schon um 07:48 Uhr untergegangen. Um 07:40 Uhr haben wir ihn über dem Waldrand bei Waldbrunn im Landkreis Würzburg letztmals gesehen.
Der Planet Mars kann im Herbst 2020 von der Erde aus sehr gut beobachtet werden. Wer Mitte Oktober bei klarer Sicht abends zum Himmel schaut, wird relativ schnell auf einen hellen rötlichen Punkt, eher auf ein kleines orangerotes Scheibchen im Sternbild der Fische aufmerksam werden.