Merkur im Perihel
Seit einigen Tagen kann man Merkur in der Dämmerung am Westhimmel sehen. Es ist dies die einzige günstige Abendsichtbarkeit des Planeten in diesem Jahr. Heute Nachmittag erreichte Merkur seinen sonnennächsten Bahnpunkt.
Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sind die acht Planeten innerhalb unseres Sonnensystems. Ein Himmelskörper wird als Planet bezeichnet, wenn er sich auf einer Bahn um die Sonne befindet und über eine ausreichende Masse verfügt, um durch seine Eigengravitation eine annähernd runde Form zu bilden, und wenn er die Umgebung seiner Bahn bereinigt hat.
Seit einigen Tagen kann man Merkur in der Dämmerung am Westhimmel sehen. Es ist dies die einzige günstige Abendsichtbarkeit des Planeten in diesem Jahr. Heute Nachmittag erreichte Merkur seinen sonnennächsten Bahnpunkt.
Heute Abend haben wir uns von Venus verabschiedet. Nur noch wenige Tage ist sie als Abendstern am Westhimmel zu sehen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) schwächt sich der Hochdruckeinfluss allmählich ab. Am Freitag leitet die Kaltfront eines zum Nordkap ziehenden Tiefs ein nasses und kühles Wochenende ein.
Gestern Abend, 14. März 2017, konnte man am Osthimmel eine hübsche Konstellation von Mond, Jupiter und Spica sehen. In vielen Teilen Deutschlands, so auch an unserem Standort, war es aber bewölkt und man musste etwas Geduld aufbringen, um das Ereignis fotografieren zu können.
Noch eine Woche lang kann man die helle Venus am fast dunklen Westhimmel als Abendstern bewundern. Gegen Ende des Monats verschwindet sie dann ganz vom Abendhimmel und taucht als Morgenstern vor dem Sonnenaufgang am Osthimmel auf.
Am 26. Februar 2017 bot sich dem Betrachter eine gute Gelegenheit, auf recht einfache Weise den lichtschwachen Planeten Uranus zu beobachten. In einem Abstand von nur 35 Bogenminuten zog der rötliche Mars an dem grünlichen Uranus vorbei.
Nach dem heutigen Sonnenuntergang haben wir uns die strahlende Venus als Beobachtungsobjekt ausgesucht. Beim Blick durch das Teleskop zeigt sich der Abendstern seit einigen Tagen als schöne Sichel. Obwohl es recht windig und zwischendurch auch bewölkt war, hat es sich gelohnt, das Teleskop aufzubauen.
Nach dem Sturmtief „Thomas“ hat sich das Wetter in der Region Mainfranken schnell wieder beruhigt. Bereits am Abend zeigte sich ein wolkenloser, klarer Sternenhimmel und die Temperaturen bewegten sich in Richtung Gefrierpunkt. Am Westhimmel dominierte die helle Venus im Sternbild Fische. Mit von der Partie waren außerdem Uranus und Mars.
Eigentlich wollten wir heute Abend nur den glasklaren Abendhimmel mit Mars und Venus genießen. Während wir mit dem Superweitwinkel ein paar Aufnahmen machten, tauchte urplötzlich die ISS im Westen auf.
Heute Abend haben wir die Internationale Raumstation (ISS) bei ihrem Aufstieg vom Herbstviereck, knapp vorbei an Alpheratz (Sirrah) und dem Andromedanebel, bis hoch zur Kassiopeia beobachtet. Links im Bild sind der Mond, Mars, Venus und wenn man genau hinschaut, ganz schwach auch Uranus zu sehen.
Heute Abend haben wir uns für unsere Beobachtungen den Südwesthimmel ausgewählt. Gleich nach dem Sonnenuntergang zeigte sich dank der vielen Wolken ein schönes Abendrot. Zu unserer Überraschung wurde es innerhalb einer Stunde auffallend klar und so konnten wir den zunehmenden Mond, die Planeten Uranus, Mars und Venus und als Abschluss den Überflug der ISS fotografieren.